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RoaaaAAAaar!
Löwen-Kostüm
Heute konnte ich einen kleinen, glücklichen, aber auch sehr "gefährlisse" Löwe in freie Faschingswildbahnen entlassen. Der Kostümwunsch war klar, der Sohnemann spielt nichts lieber als Tiger und Löwe. Naheliegend wäre da sicher einer dieser schönen Polyesterstöffchen im schicken Tigermuster, die ich beim Stoffkauf auch gesehen habe. Aber die sind wirklich nicht mein Ding. Außerdem wollte ich als oller Faschingsmuffel gerne etwas nähen, was der Sohnemann auch "danach" noch gut tragen kann. Das kleine Kind erfindet eigentlich gerade für sich selbst die besten Kostüme - wenn er die Kapuze überzieht ist ein ein Krokodil und die blaue Hose macht ihn zum Polizisten. Also dachte ich, auch ein "reduziertes" Kostüm wird ihn begeistern, seine Phantasie wird den Rest schon dazudichten. Und tatsächlich erkannte das dankbare Kind schon die braune Hose als das, was es sein sollte ("Oh, ein Leeve, Mama!") und flippte bei der Weste fast aus.
Westenfutter ist absoluter Lieblingsstoff, der Schwanz ist nur angeknöpft und kann später einfach abgemacht werden. Die kleinen Taschen vorne haben graue, aber dezente Filzkrallen bekommen. Und die kleinen Öhrchen an der Kapuze gehen schon noch in Sohnemanns Alter. Ich denke also, die Weste ist schon alltagstauglich - ausgefallenere Klamotten sind ja auch ein bisschen Standart hier. Die Hose geht sowieso.
Auf jeden Fall war mein kleiner Löwe heute die Öko-Variante unter den Kostümen, aber sooo süß!
Geheult wird nich!
Gestricke
Das dachten sich wohl die strickbegabten Damen aus Dresden, als sie meinen kleinen deprimierten Beitrag zum Thema lasen. Zum Glück, perfekter geplant hätte das alles doch nicht sein können (!), war prompt Nähbloggertreffen bei Kerstin.
Danke dafür, du Liebe!
Ich habe mir also erst den Bauch vollgeschlagen (Bilder vom Festschmaus z.B. hier, dort seht ihr auch meine ersten Strickversuche, denn das Dicke da auf dem einen Bild ist quasi mein Torso mit Stricknadeln in der Hand...) und dann hab ich mich auch getraut, die Nadeln auszupacken. Jetzt kann ich (oho!) also linke und rechte Maschen. Na bitte!
Das Strickstück hab ich aber schon wieder aufgeribbelt, denn durch zahlreiche Unterbrechungen bin ich nicht nur einmal durcheinander gekommen, ob ich nun zuletzt rechte oder linke Maschen gestrickt habe und hatte dann ein unmögliches Ergebnis. Übung, Meister und so...achja. Sprichwort, wie wahr bist du. Ich bin mir auch sicher, dass man da irgendwie sieht, was man zuletzt gestrickt hat - nur ich eben (noch!) nicht.
Am Wochenende habe ich dann noch einen Berg Wolle von meiner Omi geerbt, leider hauptsächlich aus Polyestertierchen, aber okay.
Einiges werde ich gerne verstricken, aber bei so manchem Garn ahne ich schon, dass da eine Benutzung gänzlich ausfallen wird.
Brazilia Fantasy Color in der oberen rechten Ecke beispielsweise hätte gerne einen neuen Besitzer und ist kostenlos abzugeben. Will jemand?
Wolle-Wolken
Nun auch hier: Wolle.
Meine Oma hat mir schon vor Jahren versucht, Häkeln Und Stricken beizubringen. Ich weiß noch, dass ich zahlreiche Versuche startete, einen Schal zu stricken - die unförmigen Endproduktebegründen sich heute noch in meinem Besitz und sind im Bestfall größere Topflappen.
Sogar ein bisschen Wolle habe ich noch von ihr, schon zu Lebzeiten noch geerbt. Als ich in den letzten Jahren wieder gesteigertes Interesse an der Strickkunst hatte, konnte mir meine Oma leider nicht mehr helfen. Aber so viele schöne Stricksachen, die ich in Blogs so finde, inspirieren mich irgendwie. Ich will auch! Und ein Trend ist es wohl ebenso. Lemmingtum, hier bin ich.
Der Weihnachtsmann brachte die Grundlagen: Schicke Stricknadeln. Seitdem fristen sie aus Zeitmangel und einer langen, langen "To-sew-Liste" ein Schattendasein.
Bis ich gestern Abend plötzlich einem Anfall von Aktionismus - und wenig später der Anfängerdepression verfallen bin. Immerhin, "Maschen anschlagen" (Achtung, Fachtermini!) kann ich. Alles weitere endete im hoffnungslosen Geknäule.
Ich weiß, Anfänge sind immer schwer. Trotzdem, ich war reichlich geknickt und brauchte einen Wolle-Erfolg.
Deshalb habe ich heute mit dem Sohnemann einen Oktopus gebastelt, nach der Idee von hier.
Seit der Zeit in Irland, als wir die kleinen Kraken am Strand fanden, verwandelt sich der Sohnemann nämlich bei jedem Badegang in einen Oktopus...
Der kleine Kerl entschädigt mich ein bisschen, aber stricken muss jetzt gelernt werden!
Verhüllungen II
Smartphonehülle
Wie schon angekündigt, geht es munter weiter mit den Smartphoneverhüllungen. Brüder hab ich nämlich tatsächlich einige, und gewünscht haben sie sich alle eine neue Verpackung. Ich bin ja eine gute Schwester, nich? Sonderwunsch diesmal: "Ach, was lustiges. Vielleicht Smileys." Tja. Damit das ganze nicht in Richtung Kitsch kippt, habe ich KEINE großen gelben Kreise aufgenäht. Auch keinen Smileystoff bestellt. Gibt es sowas überhaupt? Vielmehr wurde längst angestaubtes Freezer-Papier wieder aus hintersten Kisten an die Luft befördert. Das hatte ich mal von Kerstin bei einem der allerersten Näh-Blogger-Cafe-Treffen bekommen (DANKE!). Als Schablonenmaterial für Stoffdruck ausgezeichnet! Eine hübsche Anleitung dazu findet ihr hier. Ich will aber nicht verschweigen, dass das Ausschneiden der Minifutzelsmileys einige Zeit gekostet hat. Dafür, dass dann aber wirklich nix verrutscht ist, hat sich das wohl gelohnt.
Fünf Ecken für Charlie
...oder: Ungebügelte Wahrheiten.
Ungebügelt - naja, das stimmt nicht ganz. Versucht hab ichs ja. Ich bin eine Bügelnull. Jetzt müsst ihr sie so ertragen, meine erste Charlie-Bag. Genäht für die werte Mutter, die viele hungrige Mäuler zu stopfen hat und deswegen viel Einkaufen muss. Und dabei immer diese unschönen Plastbeutel herumträgt. Ästhetisch und ökologisch war da Einhalt zu gebieten. Und sie wär auch ratzefatze fertig gewesen, die Charliebag, wenn ich mir nicht vorgenommen hätte, sie "wendbar" zu machen und auch noch verschiedenste Fünfecken auszuschneiden und aufzunähen. Aber ich finde sie ganz schön und ganz schön groß. Da kann viel eingefüllt werden. Und dank der Fünfecken hab ich eine schöne Überschrift, ich geh mal weiter ein bisschen darüber schmunzeln...(kleine Freuden nicht-wissenschaftlichen Schreibens, sag ich da nur!).
Verhüllungen
Smartphone-Hülle
Nach Weihnachten kommen Geburtstage. Viele. Und viele davon schon im Januar. Und da fragt man die kleinen Brüderchen (körperlich überragen mich mittlerweile alle (!) meiner "kleinen" Brüder) ganz arglos, was denn gewünscht wird. "Näh mir doch eine schöne Hülle für mein Smartphone.". Puh, damit hätte ich nicht gerechnet, es hat mich überrascht, gefreut, ein Tränchen verdrücken lassen (fast!). Und so kommt hier das erste Ergebnis:
Mein jüngster Bruder ist ein Feuerwerks-Pyromane vor dem Herrn. Silvester zählt mehr als Weihnachten - ich denke fast, ihm wäre es recht, wenn die Geschenke erst zur Jahreswende verteilt werden würden. Hier im feuerwerkfreundlichen Dresden wäre er eigentlich wirklich gut aufgehoben... Naja, das Motiv für die Hülle war also schnell geritzt (und auch schnell freestyle aufgenäht), innen mit Microfaser ausgekleidet, so putzt die Hülle auch immer gleich das Display - schön und schön praktisch. Gefeiert wurde übrigens am Wochenende. Und ratet, was der Höhepunkt war, als es endlich dunkel war? britzelrapeng!!!!
Rückblicke und Vorfreuden
Blog-Koma
Ahoi! Ja, ich bin noch da. Und auch, wenn das neue Jahr schon reichlich alt ist, wünsch ich euch ein schönes selbiges. Ich bin ein bisschen lethargisch, blogfaul und andersweitigbeschäftigt, aber nun grabe ich mal tief in der Motivationskiste und rufe: Tschakka! Oder so.
Danke für alle lieben Komplimente für mein Weihnachtskleidchen. Die haben mich ganz selig unterm Weihnachtsbaum sitzen lassen. Ein tolles Geschenk für euch an mich, sozusagen!
Hier geht es alltagsmäßig recht gleichförmig voran, die Magisterarbeit formt sich und möchte bald abgegeben werden. Und dann kommt...ja was kommt dann? Ich hänge noch ein bisschen in der Luft. Aber ich habe wirklich richtig Lust, einen Job zu haben und den gut zu machen. Jobangebote bitte per Mail an...
Dem Sohnemann erkläre ich täglich, dass der Schlitten noch "schlafen" muss, da unten, im Keller. Zwar ist das Schneeflöckchen, von dem wir die ganze Zeit Lieder singen, nun endlich ein bisschen geschneit, aber für Rodelspaß reicht das noch nicht. Ich für meinen Teil hatte schon genug Winter, ich nähe mir lieber schon Frühlingsboten, die mit mir auf die Sonne warten.
Weihnachtskleid FINALE!
Zeigen, zeigen, zeigeeeeen!
Ha! Hier darf ich es nun zeigen. Mein selbergenähtmachtes Weihnachts- und Neulieblingskleid.
Was sagt ihr? Ich finde es so schön! Wieso näh ich nicht öfter etwas nur für mich?
Kaufen war doch echt sowas von gestern...
Für den Weihnachtsprunk hab ich das Kleidchen noch mit einer Megabrosche aufgehübscht, gemacht aus allen Stoffen, die im Kleid verarbeitet sind.
Jetzt geh ich die anderen Kleider bestaunen, kommt ihr mit?
Eingepackt!
Genäht, aber eingepackt!
Ein bisschen leer hier, in letzter Zeit, oder? Dabei nähe ich wie eine Verrückte. Was ich alles zeigen könnte! Aber ich hab gar nix davon fotografiert, sondern alles brav eingetütet, verpackt, verschickt, verschenkt. So viel Heimlichkeit, sag ich da nur!
Morgen dann großes Weihnachtskleidfinale. Ich bin so gespannt, was so genäht wurde und wie ihr meins findet. Spannung!
Me Made Mittwoch
Ballonröckchen
Endlich, endlich schaffe ich es mal. Me Made Mittwoch. Immer gelesen, immer gedacht: Du könntest ja mal..., immer vergessen. Das Ende vom Lied ist, dass ich erst am Ende des Jahres mal ein Bild schaffe. Für den letzten MMM des Jahres.
Ich habe ein Bild in schönen Schuhen für euch gemacht, um den Rock zu präsentieren, mir aber dann überlegt, dass ich euch die ungeschönte Wahrheit zeige. Und die Wahrheit ist, dass ich statt der hochhackigen Schuhe heute Wollsocken trage. So.
(Schnitt ist ein Freebook gewesen, von bjudiful.)
Weihnachtskleid Sew Along Teil 4: Nähen
Es wird? Es wird!
Ich bin tatsächlich schon fast fertig! Einmal das Kleidchen jeweils aus Oberstoff und Futterstoff liegen schon hier.
Und damit zur Stoffwahlauflösung: Ja, ich bin mutig. Ich habe DOCH den Blümchenstoff genommen. Kombiniert mit einem dunkelgrünen Leinen, als Futterstoff noch in der Oma-Kiste einen schönen zarten blauen Stoff gefunden. Grün und Blau finden sich in den Blümchen wieder.
Damit wird mein Kleidchen vielleicht nicht obersuperfestlich, aber definitiv sehr strategisch.
Und auch wenn ich einige Hände über dem Kopf zusammenschlagen höre: Ich mag das Kleid so.
Jetzt also "nur noch" zusammen nähen. Ja, auch ich bibbere vor dem verdeckten Reißverschluss. Aber das wird schon. Da alle meine Fotoversuche an mir, wie ich mit einer Hand hinten zu halte, in der anderen die Kamera umklammere und mit einem Bein auf dem Badewannenrand... ach, lassen wir das. Hier ein Foto vom Kleid auf meiner Spezialschneiderpuppe (dem Stuhl vom Esstisch):
Und ihr bemerkt richtig: Ich habe am Schnitt gebastelt. Ich bin nämlich eine Frostbeule und wollte lange Ärmel. Da ich mich ja eh schon nicht so recht an die Vorgaben halte, dachte ich, dann kann ich ja auch noch hier experimentieren. Die Ärmel sind ziemlich lang, denn ich plane, am Abschluss eine Art Manschette anzubringen, damit die Ärmel unten ein bisschen "puffig" werden. Das wird, so meine bescheidene Vorstellung, dann ganz gut zum Gesamtstil des Kleidchens passen.
Zum Abschluss noch mein einziger Fauxpas bislang:
Ich habe mich schon gewundert, dass zwischen Oberteil und Rock so eine komische Kante entsteht. Aber schließlich, so schlussfolgerte ich vor mich hin, muss mein Hintern ja auch ins Kleid passen, also wird das schon irgendwie... und ich versäuberte brav. Allerdings geht der verdeckte Reisverschluss bis weit ins Rockteil hinunter. Ein Blick auf den Schnittmusterbogen brachte die Lösung: Ich habe vom Schnittmuster, welches für mehrere Kleidchenvarianten konzipiert ist, den falschen Schnitt abgenommen. Zum Glück ein Fehler, der leicht auszumerzen ist.
Weitere halbfertige (oder auch schon fertige?) Kleidchen findet ihr hier.
Von Bäumen und Traditionen
Der Weihnachtsbaum
Mit Kindern macht das mit dem Weihnachtsfest schon mehr Spaß. Und man besinnt sich auf so manche Tradition. So war mir vor dem Sohnemann der Weihnachtsbaum egal (außer es hing Schokolade dran), ich fand es Geldverschwendung, einen sinnlosen Dreckmacher und obendrein viel zu viel Aufwand. Letztes Jahr, da musste ich dann plötzlich einen haben. Er durfte nicht in die Wohnung, beschmückte aber unseren Balkon (nicht zuletzt, weil der Sohnemann gerade so laufen konnte, das ziemlich wackelig tat und der Baum sicher Opfer zahlreicher Attaken geworden wäre). Dieses Jahr darf er sogar rein. Da die Bäumchentradition im Hause strategchen aber noch eine recht junge ist, der Baum vom letzten Jahr nur Deko für die Vögelchen hatte und wir dieses Jahr ziemlich Christbaumschmucklos dastehen, muss Frau basteln. Selbstverständlich. Denn einmal den Komplettsatz Christbaumkugeln kaufen geht ja gegen die Ehre und zu sehr ins Geld, zumindest wenn ich haben möchte, was mir auch wirklich gefällt.
Die Sparvariante unter der Christbaumdeko besteht aus einer Tüte Erdnüsse für neunundneunzig Cent und von Oma geerbter Wolle.
Der strategsche Weihnachtsbaum hat dieses Jahr also nur ErdnussWichtelchen und Schneepompomsflocken zu bieten. Plus Beleuchtung, natürlich.
Und das Bäumchen darf uns schon in der Adventszeit begleiten. Ich weiß, man stellt den Baum erst an Heiligabend auf, aber diese Tradition erschließt sich mir nicht in Gänze. Weihnachten ist bei mir an Heiligabend dann auch vorbei, die Weihnachtsdeko schafft es, wenn sie Glück hat, noch ins neue Jahr (obwohl ich manchmal schon eher geneigt bin, alles wieder in Kartons zu packen und abwärts, gen Keller, zu tragen). Ausnahmen bilden der geliebte Herrnhuter Stern, der dürfte auch das ganze Jahr bleiben. Also macht es für mich wenig Sinn, den Baum erst am 24sten aufzubauen. So ändere ich diese Tradition. So viel "Heimischteit", in der "Meimappseit", wie der Sohnemann jetzt trällern würde...
Wie macht ihr das? Und womit schmückt ihr?
Öffnet eure Türchen...
Adventskalender 2011
Puh, ich gehöre tatsächlich zu den "Letzter-Drücker"-Menschen. Bei vielen Dingen. Und ganz besonders bei Adventskalendern. Aber dieses Jahr war ich gar nicht so spät, die in Papier eingenähten Köstlichkeiten liegen wohlgelagert schon ganze 3 Tage hier. Vorbildlichst!
Der benötigte Stock wurde schon vorige Woche (!!!) auf einem der fast täglichen Waldstreifzüge mit ins strategsche Heim getragen. So blieb heute nur noch das Aufhängen. Das war ja fast entspannt!
Hängen eure schon?
Liebste Grüße vom strategchen
Weihnachtskleid Sew Along Teil 3: Zuschnitt
Kurz und knapp
Heute wirklich kurz und schmerzlos. Zuschneiden mag ich nämlich wirklich nicht. Schlimmer noch: Schnitt kopieren. Ich glaube, das geht wohl allen so. Irgendwie ist es der lästigste Teil beim Nähen.
Undja, hier wird nur ein Geheimniskrämerfoto gezeigt. Wollt ihr wissen, für welchen Stoff ich mich nun entschieden habe? Wird erst später aufgelöst! Cliffhanger, nennt man das. Stay tuned, oder so.
Solange könnt ihr ja mal nachsehen, wer sich noch alles durch die Stoffberge geschnitten hat: HIER.
Snuggle Sack
Probenähen
Manchmal ist es eben so. Ich sah den Snuggle Sack und den Probenäherinnenaufruf hier, dachte: "Oh, das wäre doch was für den Sohnemann", schrieb schnell eine Mail und hatte 3 Minuten darauf den Schnitt im Postkasten. Der Sohnemann, der hat nämlich ganz eigene Vorlieben. Diese Schlafsäcke für Babys, die hat er noch nie gemocht. Da wälzt und kullert es sich nämlich schlecht. Also hatte er solche Dinger praktisch nie an, sondern schon immer seine persönliche Decke. Leider verrutscht die ja schnell, wird weggekickt oder sonstig verschwurbelt... und da fand ich den Snuggle Sack eine gute Alternative. Tatsächlich liebt der Sohn das Ding, es zieht von Couch zu Bett und wieder zurück, macht mollig warm und sieht dabei noch soooo süß aus!
Da ich fürs Innenleben eine Fleecedecke aus dem bunten Möbelhaus verwendet habe, hatte ich noch die "Deckenränder" übrig, die zu Schade zum wegwerfen waren und so nun einen Kranz um das ganze Kuschelig bilden dürfen.
Ist einfach zu nähen, schön bebildert und relativ schnell gemacht. Ein wirkungsvolles Weihnachtsgeschenk! Käuflich zu erwerben hier.
Thank you for this lovely, easy to sew pattern! Snuggle-Time! Get your pattern here!
Weihnachtskleid Sew Along Teil 2: Stoffwahl
Schon fängt es an, kompliziert zu werden. Denn eigentlich wollte ich ganz klassisch in den Stoffladen marschieren, streicheln, zusammenhalten, aussuchen. Dann aber dachte ich: Weihnachtskonsum kommt noch genug. Und so würde ich es gerne wie bei der Schnittmusterauswahl halten: Nehmen, was eh schon da ist. Bestände abarbeiten. Geld sparen. Und Nerven. Zumindest so der Vorsatz. Das Kramen im Stoffschrank brachte nicht viel zum Vorschein, was für ein Kleidchen reichen könnte. Aber dann ist mir eine Stoffkiste eingefallen, die ich von meiner kürzlich verstorbenen Omi geerbt habe. Ich finde den Gedanken ziemlich schön, an Weihnachten ein Kleid zu tragen, was mich an sie erinnern wird. Allerdings...seht selbst:
Neben viel reinem weiß fand sich wunderbares, festes Leinen. Allerdings naturfarben. Ich fürchte, darin könnte ich aussehen, als schmecke mir das Weihnachtsessen nicht. Ein wahrer Schatz ist das Blümchenstöffchen für mich. Aber das will nicht wirklich zum Schnitt passen. Oder oben Blümchen, unten Leinen? Oder das Leinen noch umfärben? Oder doch noch KAUFEN? Zumindest steht der Futterstoff schon fest, der wird schlicht schwarz, denn ich habe nur diesen einen...
Vielen lieben Dank für eure Kommentare zur Schnittauswahl. Ich freue mich sehr darüber und hoffe auf eure Ideen für mein kleines Dilemma.
Weihnachtskleid Sew Along Teil 1: Schnittmuster
Auf geht's!
Na, aller Mut zusammen genommen und das Kleidernähen ausprobiert. Ich bin da jetzt einfach kurzentschlossen und größenwahnsinnig.
Heute präsentieren alle Mitmachenden ihre ausgewählten Schnitte. Ich kann sagen, dass meine Auswahl recht flott ging: Noch nie habe ich aus der Ottobre für Frauen was genäht. Keine Gelegenheit, endlich mal einen Schnitt zu wagen, könnte besser sein!
Und weil da "SIMPLE SHAPES" danebenstand, es simpel aussieht und ich auf simples nähen hoffe (vielleicht lachen mich die Kleidernähprofis gerade heimlich aus?) werde ich mich hieran probieren:
Wünscht mir Glück! Mehr und ganz wunderbare Schnitte und Mittäterinnen hier.
Öhrland
Dublin mit Kind
Der Allerbeste verweilt in Dublin. Und damit da die Vermissung von Sohn und Papa keine unüberbrückbaren Dimensionen annimmt, besuchten wir nach einem Monat Abwesenheit den Mann in Irland. Eine Stadt schaut man sich mit Kind definitiv anders an. So kommen hier jetzt keine super-künstlerisch-hochwertvollen Fotos der Stadt, sondern vielmehr Auszüge der Hauptattraktionen unseres Trips. Kaum zu glauben, es sind TIERE.
Das Highlight für den Sohnemann: Dem Tiger im Zoo von Dublin sein Spielzeugauto zeigen (das war ihm äußerst wichtig!).
Fische und Upside Down Jellyfish im National Sea Life beobachten, inklusive Seestern streicheln.
Tauben beim Baden beobachten im People's Pak in Dun Laoghaire.
Seetierchen einkaufen im Imaginosity, einem sehr empfehlenswerten Kindermuseum.
Robben beobachten in Howth.
Kleine Tintenfische am Killiney Beach finden.
Technische Sammlungen Dresden
Ein Ausflugsziel auch für die Kleinen!
Eigentlich hätte ich es nicht gedacht, aber die Technischen Sammlungenin Dresden sind auch ein super Ausflugsziel für kleinere Kinder. Im Erlebnisland gibt es einen kleinen Bereich, das "Epsilon", in dem es so viel zu entdecken gibt, dass der Sohnemann und die anderen Tageskinder kaum wegzubewegen waren. Der Besuch dort war der Abschluss-Ausflug für den Sohnemann, der jetzt von Tagesmama zu Kinderkrippe wechselt. Ich denke, die Tagesmami hat seinen Geschmack getroffen und die Technischen Sammlungen sind auf die Liste der Ausflugsziele aufgenommen.
Für die Bälle- und Luftballon Party, die der Sohnemann heute noch feiern darf, habe ich endlich diese süßen Kekse gebacken:
Seit ich sie zum ersten Mal sah, hab ich auf eine Gelegenheit gewartet, an denen ich die Fummeldinger machen kann. Der Aufwand lohnt sich aber schon, ich habe entzückt quieken müssen, als die Hundearmee den Ofen verlassen hat...
Nähbulöses
Tücher, Mäuse, Tralala
Ja, ich gebe es zu. Ein bisschen drücke ich mich vor der Fertigstellung der Magisterarbeit. Oder vorm Schreiben. Wie auch immer, ein Blick auf jüngst Entstandenes:
Die Auftragstasche ist fertig! Sehr ähnlich dem Probestückchen, aber mit tollem Breitcord in braun kombiniert. Ich bin gerade auf dem Breitcord-Trip, das müsst ihr also in Zukunft wohl öfter sehen.
Ein Eulentüchlein auf Wunsch ist fertig. Ich liebe diese Mini-Bommeln untendran!
Ein Geschenk zur Geburt ist fertig. Schon mal gesehen, als gutes Geschenk abgespeichert und dann wieder vergessen, bis ich das Mäuslein bei Silvi wiedergesehen habe. Man kann es mit Dinkel, Kirschkernen oder auch Reis füllen, es fühlt sich super an, kann erwärmt werden und ist einfach nur niedlich. Auf Knopfaugen habe ich verzichtet, wegen der Abknubbelgefahr beim Neubaby.
(Ist ja schon gut, ich setz mich wieder an die Magisterarbeit...)
Willkommen bei "Nebenbei-Production"
Herbstpullis und Hoppenstedts
Heute präsentiere ich in aller kürze die nebenbei anlaufende Pullöverchenproduktion. Die Wolken mit gelben Bündchen haben es mir angetan, da musste neben der Mütze ("Mama, Mitze Wolke!") auch noch ein Pulli her.
Außerdem noch die große Hoppenstedt probiert, aus orangen Wollfilz. Gibt mit dem quietschgelben Stoff drunter und als Innenfutter einen schönen, sonnigen Effekt.
Ich glaube, die bekommt die Tagesmami als Abschiedsgeschenk. Der Sohnemann zieht im November weiter in die Krippe.
All the leaves are brown...
Von Lieblingsjahreszeiten.
Herbst. Meine Lieblingsjahreszeit. Durch Blätter rascheln, Eicheln sammeln, Tee trinken. Das Gefühl frischer Kastanien in der Hand. Der Duft - unverkennbar. Herbstfarben. Alles in Gold getaucht. Aber auch Nieselregen oder Gewitter, kalte Luft, dicke Pullover und Socken. Kerzen. Einfach wunderschön. Heute Morgen war deshalb die Familie strategchen den Herbst einsammeln. Wald- und Wiesensträuße sind doch wirklich die hübschesten.
Zum Mittag haben wir dann den Herbst gegessen. Kürbis als Quiche, Risotto oder Suppe ist ja schon fast Standart. Aber Pizza mit Kürbis kannte ich wirklich noch nicht (hier gelesen).
Auch Sohnemann nickte anerkennend (was er nur macht, wenn es ihm schmeckt).
Ein bisschen Sommerstimmung kam dann aber doch noch auf, die Sonne schien schön warm und wir machten uns auf zum Eisessen. An der Elbe schauten wir der Fähre zu und warfen Steine in die Fluten. Ein Dampfer fuhr entlang, wir winkten, die Fahrwasser-Welle machte uns nass und entführte Sohnemanns Socken. Nasse, aber glückliche Heimfahrt.
So ist er eben, der Herbst. Bunt, grau, golden, nieselig. Nur eins kann ich an ihm nicht leiden: Das danach der Winter kommt.
Unter Druck!
Blaudruck-Workshop
Heute Vormittag, im Museum für sächsische Volkskunst. Baumwolltuch, blaue Farbe, Schaumstoffstempel und Blaudruckmodeln.
Der Workshop, den ich zusammen mit amberlight und hotKontur besuchte (und einer Freundin, die jetzt mal herzlich gegrüßt wird), war wirklich spannend und unterhaltsam. Es war zwar kein "richtiger" Blaudruck, denn die Herstellung würde Wochen dauern und ist definitiv nichts für Öko-Junkies, aber etwas Eigenes zu schaffen macht ja immer Spaß.
Die Ergebnisse bleiben vorerst verborgen, werden aber sicher demnächst (Achtung, Cliffhanger!) vernäht.
Zipfelzapfel
eBook Wendezipfelmütze von klimperklein
Ich durfte das neue eBook von klimperklein testen. Pünktlich zur Mützen-Saison quasi erscheint ihr neues eBook für knuffelige Wendezipfelmützen.
Die Mütze hat wirklich viele Vorzüge: Nur aus Jersey genäht sind sie gut für den Übergang und die noch nicht so kalten Tage, mit Fleece gefüttert halten sie schön warm. Die Ohrenklappen bleiben auch ohne Bändchen gut an den Lauschern. Weil man sie wenden kann und immer nur eine Seite sieht, kann man auch völlig unpassende Stoffe miteinander kombinieren und hat so die Qual der Wahl, welche Seite nach außen darf.
Ich habe mich für den Sohnemann für die Fleece-Version entschieden. Da die "Wolkenseite" die bevorzugte ist, habe ich die Fleeceseite nur minimal aufgehübscht. Das gelbe Bündchen gibt dem Ganzen den Retro-Schliff, den ich so gerne mag.
Das eBook ist gut beschrieben, die Bilder helfen gut an kniffligeren Stellen. Viele hilfreiche Tipps sind auch mit eingebaut. Ein eBook mit Suchtpotential, käuflich zu erwerben hier.
Wichtelmädel
Zipfelinchen
Hach, hach, HACH! Schon wieder steht ein Geburtstag ins Haus, ein Kumpelinchen des Sohnemanns hat Geburtstag und läd ein. Auf der Suche nach einem Geschenk (ich weiß von der Tagesmama, das Püppchen grad das bevorzugte Spielgerät sind) bin ich über eine Anleitung für eine Wichtelmadame gestolpert. Das gute KleinformatMagazin wartet ja immer mal mit so hübschen Ideen auf. Und Wichtelinnen gehen doch nicht nur für Weihnachten und Schnee, nicht wahr? Ich bin ganz furchtbar verliebt, erkenne Suchtpotential und will noch ganz viele nähen!
Wankelmut
Richtungswechsel?!
Auf die Hormone kann ich es nicht schieben. Oder können Frauen das immer? Zumindest bleibt festzuhalten, das es höchst seltsam anmutet, das Mademoiselle strategchen just nach einem kompletten Jammereintrag, indem Nähproduktion noch in Gänze ausgeschlossen wurde, einen - ja fast schon ANFALL von Nähwut bekommt und einfach mal die große Halstücherfabrikation startet. Vielleicht war ich losgelöst, befreit, was auch immer. Die Tüchelchen kommen mit mir auf einen Markt. So.
Und noch mehr Näh-News: strategchen darf für klimperklein Probenähen. Die Mütze, auf die ich in ihrem Blog schon ewig neidvoll schiele. Proud!
Sammeln und sinnieren.
Nur für mich.
Ich glaube, es gibt nichts langweiligeres für die Nähwelt, als genähte Utensilos zu sehen. Trotzdem zeige ich schnell das entstandene für Sohnemanns Stifte:
Sogar ein bisschen bunt, dank SUSAlabim-Webband. Innen statt Wachstuch ein beschichteter Stoff, der einst eine Tasche ergab, die ich vor grob geschätzten 2 Jahren von der Frauenärztin mitnahm. Gefüllt mit Schwangerenschnickeldi. Später gab es mit der Entlassung aus der Klinik noch eine "Wickeltasche" selben Stoffes. Der Stoff eignet sich, dank robuster und abwaschbarer Struktur, für ein Stifte-Utensilo sogar besser als Wachstuch. Die Henkel der Tasche hab ich schon an anderer Stelle umverwendet.
Sonst bleibt es, rein nähtechnisch, ruhiger hier. Mein Vorhaben, nach den Prüfungen den verwahrlosten Shop wieder zu neuem Leben zu erwecken, lasse ich nun doch bleiben. Ich merke, dass allgemeiner Geschmack und der meinige nicht recht kompatibel zu sein scheinen. Ich bin nicht überrascht, es ist ja nicht das erste Mal, dass ich das bemerke. Sicher hätte auch mein Kram eine Zielgruppe. Und die bin primär ICH. Aufträge hab ich immer gerne angenommen und werde ich sicher auch noch. Aber "produzieren" werde ich nicht. Vielleicht bin ich auch zu feige, weil ich glaube, meine Sachen würde niemand wollen... Eins bleibt festzuhalten. Los komme ich nicht mehr vom Nähen.
Dresden näht!
Am 19. August habe ich mich wieder mit ganz wunderbaren Näherinnen aus Dresden zum Näh-Blogger-Cafe getroffen. Diesmal entstanden zwischen Tomatensuppe und heißer Schokolade ganz wunderbare Blümchen, die ihr nun hier ersteigern könnt. Der Erlös geht an "Ärzte ohne Grenzen". Schön mitbieten und fabelhafte Verzierblümchen bekommen!
Schulkinder
Einschulungswochenende
Dieses Wochenende war proppenvoll und wunderbarst. Mein Patenkind geht nun in die Schule. Und ja, ich bin sentimental: Ich musste oft daran denken, wie ich ihn zum ersten Mal im Arm hatte. Großer Junge, nun.
Selbstredend musste es auch ein bisschen genähtes geben, von der Nähtante, sozusagen.
Ganz schnell und superschön finde ich die Velours in Tafeloptik.
Ein Teil meines Geschenkes war auch eine bemalte Zuckertüte. Das war tatsächlich nicht die erste Tüte, die ich bemalen durfte. Und ich verstehe die Eltern, die sich das wünschen, denn ganz ehrlich: Die meisten Zuckertüten, die man so kaufen kann, sind doch wirklich...untragbar.
Leider habe ich natürlich den Fotoapparat vergessen und kann euch gar kein Bild zeigen. Gewünscht waren auf jeden Fall Straßen und Baufahrzeuge.
Vorher fotografiert habe ich dann aber die Hausaufgabenhefthülle, die ich noch gemacht habe. Ebenfalls mit Bagger und Co., natürlich.
Und wieviel Jahre sind das noch mal, bis der Sohnemann...? Wah!
The Return of?
Kindergeburtstag
Wenn ihr das hier lest, esse ich gerade mein drittes Stück Torte. Denn ich befinde mich auf einem Kindergeburtstag. Und habe großen Hunger. Und derweil gibt es für euch was zu gucken, denn nach Lernpause habe ich mal wieder genäht. Also gilt auch: Während ihr das hier lest, packt ein kleines Mädel gerade das hier aus:
Leinentunika mit Chihuahua-Applikation.
Und eine ganz bezaubernde Idee habe ich auch noch verbastelt:
Hach, wenn man schon mal was für ein Mädchen machen kann... (Idee findet ihr hier).
Prost, euer strategchen
Eingestaubt?
Eingeschoben 02
Bevor hier völlige Verwahrlosung einzieht und das Staubwischen zu anstrengend wird, schiebe ich, etwas lieblos und zudem ungebügelt, ein paar Bilder der neusten Sohnemann-Hose ein. Ein Nachtprojekt, nachdem ich plötzlich nur noch Hosen für ihn hatte, die kurz überm Knöchel endeten. Der wächst, der Lauser.
Hinten mit "Zuckertütent-Taschen". Ich überlege ja fast, meinem Patenkind eine Zuckertütentaschen-Hose zum Schulanfang zu nähen. "Spitzen" Idee, oder?
Ahoi, euer strategchen
Strauß, Vogel.
Wer wird denn wohl?
Ja, nach komischen Neuigkeiten meine mündliche Prüfung betreffend fühle ich mich mehr als geneigt, es dem Dicken nachzumachen und den Kopf tief in den Sand die Erde zu stecken.
Allerdings hat der Dicke das nicht aus Verzweiflung, sondern auf der Suche nach der wohlgenährtesten Maus der Welt getan. Ja, auch heutzutage kann man noch viel von den Tieren abgucken. Also Zähne auseinander und durch die Bücher graben!
Gesammelte Werke, getürmte Berge
Abschlussprüfung
Juni 2011. Meine Freizeit der nächsten Wochen. Grob zusammengefasst.
HIMMEL, die AusFAHRT war schön!
Langes Wochenende in Bildern
Das lange Himmelfahrts-Wochenende wurde zum Heimfahrts-Wochenende zu den strategschen Eltern.
Der Kurzurlaub barg so manches Sehenswertes, denn wir waren an einem Tag in Berlin, Paris und Brüssel, auch in China und Tibet und haben alle 7 Weltwunder angeschaut:
Das ging in der Miniwelt alles in ein paar Stunden.
Den Rest des Urlaubs verbrachten wir dann in "Kleinschweden", direkt am "Meer":
Die ersten Kirschen wanderten von Zweig zu Hand zu Mund zu Magen.
In Summa bestand unsere Weltreise aus baden, grillen, lachen, singen (sogar vor Publikum, meine geneigten Leser!), sonnen, sorglos sein. Ich darf feststellen, tolle Freunde und eine wundervolle Familie zu haben. Ich habe wirklich sehr talentierte Brüderchen.
Wohlan, eine neue Woche wartet auf Bewältigung...
Flinke Nadeln
Animation mit Kinderbüchern
Meine liebe Freundin schenkte mir vor ein paar Tagen das hier:
Und es gibt wohl kaum eine schönere Motivation, oder?
Also bin ich heute Vormittag quasi in Produktion gegangen und habe dem Sohnemann kurze (oder eher dreiviertel) Hosen genäht und habe dann doch mal einen stinknormalem T-Shirt-Schnitt probiert, nach dem ganzen Amerika in letzter Zeit.
Langsam ist es etwas langweilig, immer nur die paar Jerseys zu vernähen, die ich noch da habe.
Die Haushaltsebbe momentan gebietet Kaufstop für hübsche neue.
Aber so muss man es ja auch mal sehen: Alles passt hübsch zusammen.
Ahoi, strategchen
Durchaus...
...ich lebe noch.
In einer Woche schreibe ich meine Abschlussprüfung. Mal wieder. Ein Studium mit einem Hauptfach und zwei Nebenfächern bringt eine Menge Abschlussprüfungen mit sich. Wohlan, ich erklimme ihn weiter, den Berg.
Aber damit hier nicht ganz die Motten, Spinnen und Faultiere einziehen, präsentiere ich was Genähtes. Ich habe einige neue Sachen, die schon länger fertig sind, aber schon im Kanon des Wäschewaschens und Sofort-wieder-Anziehens gelandet sind. Ich experimentiere schon eine Weile am Schnitt für die ultimative Bequemhose für den Sohnemann. Nach einigen Versuchen war ich ganz zufrieden mit den Ergebnissen, dann brachte aber Nicole ein schönes eBook raus und das musste ich dann doch haben.
Und da Sohnemann die ganze Woche über morgens geweckt werden muss, am Wochenende aber in aller Zuverlässigkeit 5 Uhr auf der Mama Matte steht, konnte ich dann auf einem menschenleeren Spielplatz tatsächlich auch ein Foto machen.
Grauer Wolltweet als Basis und für die optimale Resteverwertung der "Abfallstücke" des Fuchsig-Jerseys über und über mit Jerseykreisen benäht.
Alle anderen Hosen zeige ich euch auch noch, jetzt rufen aber die Bücher.
Ahoi, strategchen
Amerika und Ich
T-Shirts und so
Ich hab mich wirklich gefreut, als ich in der aktuellen Ottobre die Sirts mit amerikanischem Ausschnitt sah. Denn der Sohnemann hat eine dicke Rübe und ist beim Anziehen ein kleiner Zappelaugust, da machen enge Ausschnitte keinen Spaß - genauso wenig wie Knöpfchengefummel (...und ich liebe ja Knöpfe, aber wenn ich zum schließen der kleinen Dinger beim Sohnemann eine halbe Stunde beschäftigt bin...nunja). Also den gehüteten Fuchsig-Jersey und meinen BigStar-Schnapper zugeschnitten und losgenäht.
Das sind übrigens 2 Jerseys, die mir wirklich gefallen. Irgendwie finde ich gerade nicht so wirklich was anderes für mich akzeptables. Zurück nach Amerika: Der Dickschädel passt hervorragend durch das Shirt und angezogen sehen sie einfach...harwwwwww! aus. Leider wellt sich das olle Bündchen am Ausschnitt aber ein wenig und ich weiß nicht recht, wo der Fehler liegt. Ich vermute an der fehlenden (aber empfohlenen) Zwillingsnadel. Oder zu wenig gedehnt beim Nähen. Da muss ich noch ein bisschen üben, wenn ich endlich wieder ein Stück Jersey finde, das mir gefällt...
Fröhlich freche Ostern
wünscht strategchen
Ich wünsche allerseits ein schönes, sonniges Osterfest.
Viel Spaß beim Suchen und erfolgreiches Finden (vor allem der wirklich wichtigen Dinge im Leben!).
Euer strategchen
Schuhuuuu!
Individualität an den Füßchen
Wenn man näht, schafft man Unikate. Besonderes, Einzigartiges. Das gefällt mir und hat es schon immer. Aber einen kleinen Tick hat man dann doch, denn "von der Stange" geht dann gar nicht mehr. Diesen Tick habe ich nicht nur bei mir, sondern auch beim Sohnemann. Deshalb steht man vor echten Problemen, wenn man etwas Neues braucht. Obwohl das nicht wirklich Probleme sind, denn eine Lösung zu finden macht in diesem Fall Spaß und zwar richtig. Nun stehen bei strategchens ja gewisse Änderungen an, im Zuge derer auch die heißgeliebten "Waih"fisch-Schuhe ihren festen Platz bei der Tagesmutti des Sohnemanns einnahmen. Was Zuhause blieb, war eine Hausschuh-Lücke, die es zu schließen galt. Mit Lederpuschen, das war klar. Und da war er wieder, der Tick: Nichts gefällt so richtig, die SchnäppchenSchuhe auf diversen Portalen sind zwar auch okay, aber aber aber...
Dabei lag die Lösung auf der Hand: Einfach auch so verrückte Selbermacher unterstützen! Und da ich den Blog von Klimperklein schon ein Weilchen lese und mir die Schuhchen da so gut gefallen (habt ihr die Ballerinas gesehen? Und die Stiefelchen?) ging der Auftrag für SohnemannUnikatSchuhe natürlich an sie. Der Sohnemann war verzückt, als er heute seine "Tearn"Schuhe anprobieren durfte. Ich wusste, er wird sie lieben.
Hinreißend. Danke!
Unfreiwillige Sonderformate
Mäh!
Hier dachte ich ja noch: Verschneiden - kann ja mal passieren. Jetzt scheint das aber chronisch zu werden. Auf dem Plan stand ein Spielzeugverstecker. Strategchen schneidet. Am besten gleich zwei. Yeah. Strategchen appliziert. Freihand. Wild. Strategchen fällt nix auf. Bis das Zusammennähen kommt. WAHHH! Wie kann man so einen Sch!&%$ messen? Jetzt hab ich hier einen Spielzeugverstecker im Supersonderspezialformat, nur formstabil mit 150 Holzbausteinen intus (immerhin, die hätten sonst nicht alle reingepasst!).
Den zweiten hab ich gar nicht zusammengenäht, obwohl da Schafe, Vögelchen und Regenwolken drauf sind. Aber was will ich mit noch einem halben Baumstamm? Ärgerlich. Wirklich.
Stückwerk
Weil Lieblingshosen plötzlich schrumpfen
Erinner ihr euch noch an meine erste Ursel? Meine Lieblingshose für den Sohnemann, die nun aber schon länger in der "Zu-klein-Kiste" liegt. Aber wie das bei Lieblingsdingen so ist: Man braucht Ersatz. Also gab es jetzt die Version für "Große":
Ich finde sie wirklich wunderschön, die lustigen Po-Taschen, die Zollstocktasche an der Seite, der Lieblingsstoff...aber gefühlte 100 Schnittteile ausschneiden, versäubern und vernähen - nichts für Ungeduldige. Trotzdem, schöner Schnitt, also kommt der bestimmt wieder zum Einsatz.
Dresdner NähBloggerCafe
Gleichverspinnte
Es begann mit einer Idee, mündete in zahlreiche Umfragen und startet nun durch, das
Lustige Idee und Geich-Irre treffen ist immer gut! Aber zum Jungferntreffen kann ich gar nicht vorbei kommen, weil der Allerbeste auf Dienstreise ist und mir der Sohnemann-Sitter fehlt. Tränen! Trauer! Trübsal!
Get the party started...
Sohnemann, Ich und die Welt.
In den letzten Tagen starten hier viele neue Dinge. Mit Kind starten überhaupt immer neue Dinge. Und dann macht man sich plötzlich sowas wie ernsthafte Sorgen, bekommt Recherchewahnsinn und fährt die Achterbahn mit Glücksloopings und Nervenschwundtälern 30 Mal am Tag.
Ergebnis eines "Ich-bin-doch-ganz-bestimmt-eine-gute-Mutter"-Anfalls war unser Besuch beim Kinderzahnarzt letzte Woche. Der Allerbeste grummelte etwas von "...jeder andere Zahnarzt hätte auch gereicht..." und vermutlich stimmt das auch, aber wenn schon mal ein so toller Zahnarzt in der Stadt ist? Bereut hab ich die Entscheidung gar nicht, denn einen Bildschirm über dem Behandlungsstuhl, auf dem man bei der Untersuchung gemütlich den kleinen Maulwurf angucken kann, das wünsch ich mir auch für meinen Zahnarzt. Muss gebohrt werden kann gerne etwas grusliges eingelegt werden, die Ablenkung wäre quasi optimal. Die Gratiszahnbürste im Gepäck verließen der Sohnemann und ich ziemlich entspannt die Praxis. Toll.
Am Montag dann der erste Tagesmutti-Tag. Eingewöhnung - mehr für Mama als für den Sohnemann, der fröhlich durch die Räume stapft und mit den anderen Knirpsen vor sich hin kauderwelscht.
Natürlich haben wir ein Einstandsgeschenk dabeigehabt:
Das Osterkörbchen-Freebook kam zur richtigen Zeit, wenngleich es bei mir nicht österlich ausfällt. Aber es hat die perfekte Babyhandtaschengröße, würde ich meinen.
Ein paar bequeme Hosen wollte ich dem Sohnemann auch noch nähen, schließlich wird der Windelpopo ordentlich durch die Räume sausen. Letztes Jahr hatte ich mich schon an Bequemhosen versucht, wollte nun aber weiter optimieren. Cool sieht sie ja aus, die Hose, aber sie passt gerade so. Hm. Das Sternchenshirt ist ein erprobter Lieblingsschnitt und verzückt verziert mit einem Silberelefant.
Und da ich fleißig war, liegt hier noch mehr genähtes. Unfotografiert und schon im Einsatz. Zeig ich euch später.
Posebuks
Pumphose von Minikrea
Sind wichtige Sachen zu erledigen, fallen mir oft spontan Dinge ein, die viel wichtiger sind (und viel mehr Spaß machen, natürlich...). Eine wissenschaftliche Seminararbeit schreiben ist, beispielsweise, grad enorm wichtig. Aber meine Denkfähigkeit endet ab einer bestimmten Uhrzeit, dann geht einfach nichts mehr. Alles, was ich dann noch schreibe, kann ich am nächsten Morgen getrost löschen - und deswegen gleich ganz lassen. Gestern Abend gegen 21.00 Uhr endete also mein Kontingent an Hirnschmalz, die Arbeit ist zu 90 Prozent niedergeschrieben. Soviel zur Selbstentschuldigung Nummer 1.
Der Sohnemann hat einige Hosen, vornehmlich gesponserte, also gebrauchte Sachen von verschiedenen Quellen. Für solche Kleiderpakete bin ich wirklich dankbar. Aber in vielen Fällen liegt die Hälfte davon unbenutzt im Schrank, denn bei mir entwickelt sich schnell eine Vorliebe für bestimmte Teile. Ich gebe es zu: Teddybären kann ich meinem Kind nicht anziehen. Auch die üblichen (Jahres-)Zahlenaufdrücke mag ich nicht, schon gar nicht in Kombination mit einem amerikanischen Bundesstaat oder dem Hinweis auf Schule oder sonstiges. Hosen mit 30 Taschen an den Beinen finde ich schrecklich. So minimiert sich der Kleiderberg der Kategorie: "Yeah" und der Berg der Kategorie "Tobeklamotten" wächst. Ich gebe zu, ich bin da wirklich schwierig. Soviel zur Selbstentschuldigung Nummer 2.
Warum ich das alles erzähle? Vielleicht, um auch mir selber meine gestrige Nachtschicht etwas erklärbarer zu machen. Denn ich nähte. Eine Hose. Der Pumphosen-Schnitt von Minikrea liegt schon so lange hier, ich konnte nicht anders. Schnittmuster auf Dänisch ohne genaue Nähanleitung sind übrigens eine Sache für sich.
Mit Äpfelchen-Velours, bunten runden Taschen hinten und vorn, grünen Bündchen und ja, genau, dem grünen Schrägband von hier, ganz ohne Beulen. Ich war mit Größe 86/92 aber zu optimistisch und sie wird, positiv ausgedrückt, noch eine sehr sehr lange Zeit passen.
Ps.: Den passenden Hoodie habe ich schon genau im Kopf. Aber das wird erst später was. So ab 21.00 Uhr.
Willkommen und Abschied
...plus Kalorien satt
Als engagierte Neu-Mama besucht man im Laufe des ersten Lebensjahres des Zöglings eine Menge Kurse. Babyschwimmen, Babymassage, Musikgarten, Pekip. Das volle "Mit-fällt-sonst-die-Decke-auf-den-Kopf"-Programm. So habe ich gesammelt, dieses erste Jahr: Bonuspunkte für die Krankenkasse, schöne Momente, regen Austausch und auch neue Freundschaften. Aus dem Pekip-Kurs wurde bald eine liebevoll "Playkip" genannte Runde. Das gesparte Kursgeld wurde wöchentlich in Kuchen und Kaffee umgesetzt. Aber nun sind wir die Aussteiger, denn der Sohnemann besucht ab April die Tagesmutti. Ich freue mich über mehr Zeit, muss aber auch ein bisschen die Augen zusammenkneifen, wenn ich daran denke. Loslassen, das ist es wohl. Aber zurück zu Kaffee und Kuchen: Als Abschied gab's Cupcakes, denn beim großen Kaffeeröster gab es diese Woche Silikonförmchen, die auf wundersame Weise den Weg in meinen Einkaufskorb fanden und nun im Schrank riefen: "Benutz uns!". Und wenn schon Kalorien, dann auch so richtig. Unbedingt probieren, diese schokoladige Schweinerei!
Für's gute Gefühl mit FlowerPower obendrauf, einer Gewürzblütenmischung, die ich zum Geburtstag von einer lieben Freundin bekommen habe. Sehr schick, das.
Parkplatz
...für kleine Schuhchen
Ein Fußmättchen wurde gewünscht, ein genau passendes, ein fröhliches. Kein Problem, sagt das strategchen großmaulig, an einem Viereck kann ja nix schiefgehen. Und prompt 2 Zentimeter beim Zuschnitt vergessen und gemerkt, dass Schrägband nicht des strategchens bester Freund - sondern vielmehr größte Plage ist. Und das bei so einem einfachen Objekt. Jaja, das Glitzern in meinem Gesicht ist eine dicke Unfähigkeits-Träne, die langsam die Kummerwangen hinabrollt, immer Richtung der mit Fadenresten übersäten Erde. Tutorials habe ich gelesen, aber wohl nicht verstanden. Ein wenig ratlos bin ich schon. Fröhlich macht sie aber, die Matte, allein der Farbe wegen und weil man über das einrahmende Beulenband jeden Morgen herzhaft lachen kann.
BeanieTime!
Endlich wieder Lieblingsmützen
Ich gestehe: Der BeanieSchnitt gehört zu meinen liebsten Mützenschnittmustern. Und bei den frühlingsfrischen Temperaturen können wir den schon im letzten Jahr genähten Sweater-Beanie endlich wieder auf den Sohnemannkopf ziehen! (Ja, letztes Jahr genäht und dem Blog vorenthalten, weil er schnell den dickeren Wintermützen weichen musste.)
Dabei wollte ich doch so gerne zeigen, dass man die lustigen Inkognitiere nicht nur "in groß" auf Shirts, sondern (um 50% eingeschrumpft) auch "in klein" auf Mützen oder ähnlichem applizieren kann.
Der Inkognitier-Kroko-Beanie ist auf jeden Fall superschick am Sohnemann.
(Im Hintergrund übrigens ein Kinderbesen, um den wir beim letzten Baumarktbesuch nicht herum gekommen sind - nun wird hier täglich der Balkon gekehrt, denn der Sohnemann verlangt eisern nach seinem "Beh".)
Verkleiden leicht gemacht
Fasching und Co.
Ich bin Faschingsmuffel. Und weil ich keins nähen MUSS (weil noch kein KinderkrippenVerkleidungszwang aktuell ist) mach ich auch kein Kostüm. Sohnemann kann sich selber ganz gut verkleiden, da reicht schon einmal "Bild malen"...
Happy Dog Day!
Es geht um die Wurst...
Manchmal macht er mich ja wahnsinnig, der Dicke. Zum Beispiel kann er beim Spaziergang Stunden ausgiebig an einem Fleck riechen, versteckt man ihm aber ein Leckerchen in der Wohnung, schaltet das Gehirn ab und er benutzt die Nase nicht, sondern rennt verpeilt von Ecke zu Ecke. Heult der Sohnemann, heult der Dicke pflichtbewusst mit und erhöht dabei stetig Lautstärke und Tonvariation. Ahnt er, dass man in Kürze die Wohnung verlassen will, tappert er hinter einem her wie ein Schatten. Packt man womöglich noch eine Reisetasche, legt er sich vor die Haustür - damit man ihn ja nicht vergisst. Sein größter Feind ist der Staubsauger. Die Begegnungen mit dem dröhnenden Ungetüm enden dann schon auch in Panik und Flucht mit Verletzung. Es gibt nicht besonders viel, was der Dicke nicht isst. Bei besonderen Leckerbissen kaut er nicht, er verschluckt. Betteln ist seine Perfektion. Oft genug hat er Probleme mit dem Gehörgang und ignoriert Befehle, Rufe oder Anweisungen. Hat man ein Leckerchen zur Hand, hört er aber besonders gut. Prinzipiell ist ein Faulerchen, rennt aber auch gerne Kampfrunden auf der Wiese. Er ist Sohnemanns absolutes Lieblingskuscheltier.
Auch wenn ich manchmal genervt bin - ein Leben ohne den Dicken wär ein bisschen langweiliger. Und unkuschliger. Und längst nicht so witzig.
Happy Dog Day, alles gute zum 5ten, du Schmuser!
Schwere Geburt...
...inklusive Nachwehen.
Die letzten Wochen verbrachte ich häufig im innigen Zwiegespräch mit linguistischen Büchern und meinen dazugehörigen Ausarbeitungen. Abschlussprüfung heißt der Auslöser uns selbige gedachte ich gut abzuschließen. Trotz Heimkindbetreuung. Also wurde nach altbekanntem Muster die Sohnemann-Mitagsschlaf-Entspannungspause wegrationalisiert, ebenso die "Er ist im Bett jetzt erst mal Füße hoch"-Abendphase. Der Räuber lernte auch einiges, nämlich "ditte" (Bitte) zu sagen, "Babe" (Banane) zu verlangen oder mir zu erklären, dass Uhren "TiTa" (TickTack) machen. Das Ergebnis meiner Mühen in Worten: Einskommadrei, Schlafmangel, schwaches Nervenkostüm, Vernachlässigung alles sozialen Kontakte und eine Wohnung...ach, genug jetzt. Das Ergebnis macht mich schon glücklich. Der Körper allerdings antwortete nach diesen Wochen dann pünktlich zum Wochenanfang (ein Tag vor der Prüfung) mit Wattekopp, Hustenhustenhusten und Klumpnase. Der Sohnemann macht das natürlich alles mit, keine Frage - auch er hustet ordentlich. Ebenfalls ein bekanntes Muster. Ab heute schluckt er nun Antibiotikum.
Auch sonst liefern sich hier Pro und Kontra erbitterte Schlachten. Die Prüfungsergebnisüberraschung wurde nicht nur von allgemeiner Krankheit wieder etwas heruntergespielt, sondern auch von einem kleinen Ausflug des Sohnemanns mit Sturzfolge. Es bleiben eine Beule beim Räuber und Herzflattern bei mir. Die Tagesmuttersuche ergab einen Ausflug in "Eiche rustikal" (mit ebensolchen Regeln) und ins "schwedische Kinderparadies". Keine Frage, wo der Sohnemann dann ab April hinkommt. Schon jetzt werde ich sentimental, wenn ich an den ersten Abschied denke. Die Biokiste kam dann gestern mit falschem Inhalt an. In knapp 30 Minuten bekommen wir die richtige. Ach, das kommt auch noch dazu: Seit Montag bin ich mit totaler Appetitlosigkeit geschlagen. Seitdem habe ich genau einen Joghurt und ein Eis gegessen. Gerade diese Woche ist unser Kühlschrank voll wie nie.
Nun wisst ihrs. Was soll man dazu noch sagen.
Sometimes,
Sometimes.
Ruhig hier, weil es schon wieder losgeht und hier grad etwas passiert ist, was meine gute Laune, Nählust und sonst alles lähmt.
Bitte Bio, Baby!
Einzug einer Biokiste.
Geliebäugelt habe ich schon länger. Aber wie oft im Leben braucht man manchmal einen Schubs. Zum Beispiel eine Freundin, die eine Biokiste bestellt und frohlockend davon erzählt. Da musste ich ja quasi nachziehen, oder?
Bio-Abo, Hallo. Ganz bewusst gehe ich nun "mit dem Vollsortiment durch die Jahreszeiten" und erhoffe mir allerlei neues und frisches Gemüse. Auch jenes, welches ich bislang im Supermarkt großzügig umfahren habe. Horizont erweitern nennt man das.
Da geht es schon direkt gut los. Mittig seht ihr ihn, dunkel und rund: Schwarzer Rettich. Noch nie in strategchen-Küchen gewesen. Und auch mit Erhalt heute Nachmittag machte sich direkt etwas Ratlosigkeit bei mir breit. Aber es gibt ja Internet, hab ich gehört. Das verrät mir vielleicht, was man aus kleinen schwarzen Kugeln machen kann. Automatisch fühle ich mich um drei Grad gesünder. Oder 5 Kilo leichter?
Schwarze Löcher
Phänomene
Jeder Haushalt hat ein schwarzes Loch. In das verschwindet alles, was man sich denken kann: Schlüssel, Geld, natürlich Socken und wichtige Zettel, die man "doch gerade noch dahin gelegt" hat. Kein Haushaltsmitglied weiß, wo das schwarze Loch sich befindet. Bekommt man Kinder, wächst es auf unbestimmte Größe an. Jetzt geht der Ärger erst richtig los, denn nun fehlen wichtige Lieblingsspielsachen, Schnuller und ganz viel Zeit. Hat man Glück, erbarmt sich das schwarze Loch von Zeit zu Zeit und spuckt eine der verschollenen Sachen wieder aus. Dann sieht man das Fundstück und weiß genau: "Da habe ich das doch niemals hingelegt"! Einige Sachen aber behält es ganz für sich. Da hilft nur umziehen, denn im Umzugstrubel vergisst das schwarze Loch manchmal, die Sachen fest an sich zu reißen. Nur dann hat man eine Chance.
Der schöne Schlüssel des alten Schranks, der im strategchenWohnzimmer steht, fehlt schon lange. Ziemlich genau, seit der Sohnemann krabbeln kann. Alle versuche, das schwarze Loch zu finden und ihm den Schlüssel zu entlocken - zum Scheitern verurteilt. Meine letzte Hoffnung ist daher die CSI-Methode. Dazu muss ich den Raum, besser noch die Wohnung, komplett abdunkeln. Der größte Feind der CSI beim Finden von Beweisstücken ist nämlich Licht, ganz offensichtlich. Dann brauche ich eine Taschenlampe. Die muss nicht besonders hell sein, aber aussehen wie ein Schlagstock. Dann bekommt das Gesuchte Angst und zeigt sich lieber gleich selber. Oder ich schalte mal Schwarzlicht an. Ich vermute fast, eine Sabberspur würde mich direkt zum schwarzen Loch führen. Ich bin dann mal weg. Ermitteln.
Lange Pause
kurzer Sinn.
Okay, unumwunden gebe ich zu: Um Weihnachtsgrüße, Jahresrückblicke und die Auflistung guter Vorsätze habe ich mich großzügig gedrückt. Ich hoffe, allesamt hatten ein wunderbares Weihnachtsfest und sind ohne kleine Katerchen oder größere dicke Katzen ins neue Jahr gekommen. Warum kein Rückblick? Dieses Jahr könnte ich es ja einfach mal auf Stilldemenz schieben und behaupten, dass ich mir grundsätzlich und überhaupt prinzipiell alles supertoll merken kann. Die pure Wahrheit (und dies ist tatsächlich auch etwas wie ein Vorsatz fürs neue Jahr, immer schön gerade raus die Wahrheit sagen und exakt das, was ich wirklich denke) aber ist: Mein Gedächtnis hat dieses Sieb eingebaut, von dem sprichwörtlich immer die Rede ist. Aus diesem Grund habe ich den Allerbesten geheiratet, der mir präzise bis auf die Uhrzeit sagen kann, was am 12. April vor 5 Jahren war. Ohne ihn bin ich eben nur die Hälfte. Wie also könnte ich einen Rückblick verfassen, wenn ich schon nicht mehr weiß, wann genau ich die Salatgurke im Kühlschrank den nun gekauft habe (war es Montag? Oder doch als ich 2 Wochen vorher bei Aldi war? Der Gammelgrad hilft bei solchen Sachen manchmal weiter...). Warum keine Auflistung guter und schnittig formulierter Vorsätze? Brauch ich sowas nicht? Bin ich etwa PERFKT? Auch hier sei euch die Wahrheit kundgetan. Ich bin kein Stück perfekt. Würde ich auflisten wollen, was ich mir alles vornehmen will - es gäbe vielleicht gar kein Ende. Zu mentalen Krisenzeiten frage ich mich warum um alles in der Welt alle um mich herum alles besser können müssen. Besser malen (ich male gerne, aber eben nicht perfekt!), besser nähen (...und wieso kann ich mir keine neue tolle Maschine leisten?), besser kochen (...wieso sieht das immer so gut aus bei den anderen?) und wie man in der Blogwelt immer feststellen kann: Besser Schreiben (Warum hab ich noch mal Germanistik studiert?). Überragend bin ich vielleicht nirgends. Aber das muss ich nicht sein. Mein guter Vorsatz ist also nur ein einziger: Ich will mich mögen, wie ich bin. Unperfekt. Aber einzigartig. Ein bisschen hoffe ich, dass andere das auch tun. Das mich mögen wie ich bin, meine ich. Und sich selbst. Und überhaupt. Was für ein herrlich unperfektes Blogpostende.
Wohlan, strategchen
Wichtelgeschenkeauspackwahnsinn
Auf damit!
Habt ihr Lust, unser Wichtelpaket mit uns auszupacken? Dann mal los!
Das Ding ist größer als der Sohnemann selbst! Naja, fast. Auf jeden Fall war der kleine Mann höchst beeindruckt!
Aber einen Räuber erschreckt so leicht nix und die Papierauspackschlacht kann beginnen! Was da wohl drin ist?
Wirklich eine ganze Menge haben unsere fleißigen Wichtel eingepackt. Der Sohnemann sitzt in einem Haufen von Geschenken und weiß gar nicht recht, wo links und rechts ist, glaube ich!
Da gibt es ganz große Malkunst, selbstgemachte Süßigkeiten für die Eltern und eine hübsche selbstgenähte Weihnachtskarte...
...ein Bilderbüchlein, eine schicke Holzrassel, bunte Schnupftücher für kleine Rotzenasen, einen Satz Aufkleber und Seifenblasen für den Sohnemann... und das war schon mehr als genug! Da war aber das größte Päckchen noch sorgsam verschlossen!
Wir haben dann noch ein zuckersüßes Dinochen aus der Packpapierschale befreit! Wow! Was für eine Überraschungskiste.
Wir danken von Herzen unseren lieben Wichteln und wünschen von hier aus wunderbarste Weihnachten!
Naturgardine
Eiszapfen deluxe!
Wir sind ja ein fast gänzlich gardinenfreier Haushalt. Dachgeschoss, gardinenungünstige Schrägen...reingucken kann sowieso niemand. Abends werden die Außenrollos (oder wie immer man die nennt) heruntergeleiert und gut. Aber diesmal spendiert uns der Winter Gardinen aus echtem Naturmaterial:
Die Eiszapfen sind teilweise länger als das Fenster und bei Sonnenschein gibt es Glitzerfunkeltraum pur. Drunterstehn möchte ich persönlich allerdings nicht, wenn sich die Dinger bei wärmeren Temperaturen verabschieden.
Sonst so? Ich schleiche ums Wichtelpaket (ein Riesending!) und wir dürfen noch nicht auspacken. Wo gibt es Geduld zu kaufen? Ein bisschen durfte die Maschine rattern, wir sind "schlittiert" (Also mit Schlitten spazieren gegangen), waren im bunten Möbelhaus und auch sonst war das ein schicker Produktivsamstag.
Frei nach dem Motto: Glögg macht glögglich (wie gesagt, buntes Möbelhaus heute!) geh ich dann mal warmen Glühwein trinken.
Weihnachtskrümel
Kumpels!
Wollt ihr schon mal schnüffeln, was der Sohnemann zu Weihnachten bekommt? Ja? Wir schenken ihm nur eine Sache. Eine wohlüberlegte. Omas, Opas und wer auch immer beschenken ihn ja auch und ich finde einfach, so (kleine) Männer können sich besser auf eine Sache konzentrieren, statt auf 3. Also, wir schenken ihm einen Krümel-Kumpel. Ich bin mir sicher, der wird ankommen, denn unachtsam, wie ich bin, hat der Sohnemann ihn schon zu Gesicht bekommen, ans Herz gedrückt und ein Wiederbekommen war schwer und nur durch diverse Ablenkungsmanöver (schau das schöne Auto!) zu bewerkstelligen. Einzig die dazugehörige Kleidung wollte mir nicht recht zusagen, deshalb gibt es Selbstgenähtes:
Nur die Schuhlosigkeit, da weiß ich noch nicht so recht. Minisocken?
Aber noch ist ja nicht Weihnachten. Und dem Sohnemann würde es wohl auch nicht auffallen.
Ich bin gespannt, wie das aussieht, wenn der Sohnemann das hier anhat! Kumpels!
Gute Morgen, schlechte Morgen...
Achja
10 Uhr und ich habe die wöchentliche Krabbelgruppe abgesagt (ich bin keine gute Schneewetterfahrerin und diese Schneemassen beeindrucken mich schon. Noch mit fremdem Kind an Bord und über Land und Dörfer fahren...nennt mich Angsthase.), einen Kaffeeunfall (großflächige Verteilung auf Stühle, Stuhlkissen, Fußboden und Esstisch) beseitigt, festgestellt, dass im Zimmer des Sohnemanns Wasser durchs Fenster kommt - und alles inklusive Stinkelaune. Es gibt Schlimmeres, ich weiß. Aber manchmal denke ich, man sagt nur "Guten Morgen" weil man will, dass es morgen besser geht. Von Anfang an. Tag, ich geb dir noch eine Chance!
Oh Stofftannenbäumchen...
unkaputtbar
Damit es auch im Sohnemannzimmer ein klitzekleinbisschen weihnachtlich wird, habe ich ein paar bunte Stofftannenbäumchen nach dem entzückenden Freebook von farbenmix genäht. Dabei hab ich mal wieder gemerkt, wie unschön ich per Hand zunähen kann. Aber als unkaputtbare Weihnachtsdeko sind die Bäumchen super...später kann man sie sicher auch als Kuschelwald mit ins Bett nehmen oder, oder, oder.
Sonst läuft hier alles mäßig gut. Sohnemann durchlebte die letzten Tage im Fieberwahn, eine Nachwirkung der Impfung zur U6. Nun gesellt sich noch Husten dazu. Natürlich wird er dadurch noch klettiger als sonst und die Mama darf keinen Schritt alleine gehen. So läuft der Sohnemann oft als jammernder Schatten hinter mir her. Kuscheln ist MUSS. Buchangucken das allerschönste. Auf Mamas Schoß der beste Platz der Welt. Nun denn.
Christbaumschmuck
Mal anders!
Da unser Weihnachtsbäumchen ja Freigänger ist, hat er nicht viel Schmuck bekommen. Nur ein paar Lichter. Doch halt - ganz stimmt das nicht! In den letzten Tagen kamen noch Zentimeterweise Puderschnee dazu und ganz besondere karitative Christbaumkugeln.
Die werden jetzt verputzt!
Putzt du noch...
...oder nähst du schon?
Auch wir folgen dem Strümpfetrend und freuen uns dieses Jahr auf Süßes aus der Socke.
Endlich hat die nackte Säule, die ich an unserem Wohnzimmer eigentlich so gar nicht leiden kann, mal einen Zweck.
Ich sollte mir aber doch bald mal Gedanken machen, wie ich die Säule nach Strumpfbehängung aufhübschen möchte.
Ideen werden dankend entgegengenommen!
Highspeed Advent
Der berühmte letzte Drücker
Jedes Jahr wundere ich mich, warum alle so früh mit Weihnachtsvorbereitungen und Einkäufen anfangen - und jedes Jahr werde ich dann prompt vom 1sten Advent überrascht. Dann muss plötzlich alles ganz schnell gehen. Gestern ging es also los, die Christbaum-Grundausstattung besorgen. Tatsächlich gab es nämlich bislang nie einen Weihnachtsbaum im Hause strategchen. Aber mit Kindern wird man plötzlich heimelich und bekommt kleine Anflüge von Nostlagie und einen Hang, diverse Traditiönchen dann doch auch einzuführen. Also Weihnachtsbaum kaufen. Tatsächlich kann man, wenn man so vor dem Christbaumnichts steht, eine Menge Geld lassen - Baumständer, Lichterkette, Outdoor-Timer, Baum... püh! Nun steht der Gute pünktlich zum 1sten Advent auf Balkonien, denn Bäume müssen (zumindest in diesem Jahr) draußen bleiben. Wir vermuten sonst extreme Kurzlebigkeit des Tännchens durch reges Interesse von Sohnemann und Hund. Adventskranz sollte fertig gebunden gekauft werden - aber auffindbar waren nur bereits schön dekorierte Kränze oder mikrige Zweiggebilde. Mein Sonntagmorgenspaziergang mit dem dicken Hund führte mich allerdings an einem Blumenhändler vorbei, der auf und zufällig größere Mengen Tannengrün angehäuft hatte. Gesehen, gekauft und flink den schönen Holzteller damit ausgelegt gibt mein Sonntagmorgenkauf einen perfekten Adventskranzersatz ab:
Nebenbei habe ich auch noch 3 Sorten Plätzchen gebacken und ein bisschen genäht. Fotos gibt es baldigst.
Habt noch einen schönen Advent!
Wohlan, euer strategchen
Für fleißige Wichtel...
...kleine Hinweise!
Die letzten Geschenke sind noch ganz frisch ausgepackt, da wollen wir schon die nächsten hüstel. Weil wir nämlich Wichteln. Und da greift man doch den fleißigen Anonymwichtlern gerne unter die Ärmchen und gibt ein paar kleine Hinweise. Unser Sohnemann ist 1 Jährchen alt, ein Wildfang und Strahlemännchen. Neben ihm gibt es noch kein anderes Kind hier im strategchenHaus, deshalb ist der Spielzeugumfang noch nicht besonders groß. Wir mögen lieber schickes Holzspielzeug statt Plaste-Elaste. Mit "Babykram" kann Sohnemann nix mehr anfangen. Blau passt nicht gut zu uns, Gruselkram auch nicht. Bücher schauen wir uns sehr gern und lange an. Kreativ-Mamas unterstützen wir natürlich. Nähspezialistinnen sei deshalb noch schnell die Größe 86 verraten. Süßkram kennt der Sohnemann noch nicht und will damit auch noch ein bisschen warten. Wir sind schon gespannt auf unser Wichtelpaket und freuen uns auf viele strahlende Kindergesichter in allen Blogs. Danke!
Erste Male
Sohnemanns erster Geburtstag
Okay. In einem Jahr Mamasein hab ich einiges gelernt. Zum Beispiel, dass man kluge Ratschläge ("...gib ihm was richtiges! Du verwöhnst ihn! So ein bisschen Schokolade hat noch niemanden...") zu 85% getrost überhören kann. Zu den Sätzen, die ich ziemlich schnell so ziemlich gar nicht mehr hören konnte gehörte: "Sie werden so schnell groß. Das erste Jahr geht so schnell vorbei!". Was soll ich sagen. Da hatten sie recht. Mittlerweile kann ich gar nicht mehr richtig fassen, was alles passiert ist - in nur einem Jahr. Zu detaillierten Monatsberichten (wie in vielen anderen Windelblogs zu lesen) fehlte mir offensichtlich Talent und Zeit. Vielleicht will ich auch noch so ein klein bisschen nur für mich behalten. Im Herzen. Im Blick. In den Erinnerungen. Einen Bericht über ein ganzes Jahr zu schreiben...astronomisch. Wir haben gesehen, wie du lachst, weinst, drehst, kullerst, krabbelst, plapperst, läufst, fällst und wieder aufstehst. Wir haben gekuschelt, gedrückt, geschmiegt, genäselt und "diskutiert". Du hast nun einmal Winter, Frühling, Sommer und Herbst gesehen. Und ich durfte dabei sein. Ich hab dich lieb, Sohn.
Fabulöser Familientag
Wald und Wasser
Heute Vormittag haben wir uns für einen ausgedehnten Waldspaziergang entschieden. Die Frühstücksbäuche brauchten Bewegung. Der Dicke war plötzlich wieder kerngesund und schwebte durchs Raschellaub, schnupperte an "Ich-will-lieber-nicht-wissen-was-allem" und war damit offiziell wieder unser GesundHund.
Als Anlaufpunkt haben wir uns einen kleinen Wasserfall im Wald ausgesucht. Der Bachlauf war für Sohnemann das Spannenste auf der Welt und wir hätten bestimmt noch dreizwölfzisch Stunden dasitzen und den Fluten zuschauen können.
Tage wie dieser.
Lernen, Klappe die XXXXXXXX
Der enge Lernzeitplan scheint gerade so aufzugehen, der Kopf schwillt (metaphorisch gesehen) auf Heißluftballongröße an und die Schokorationen werden kleiner...aber dann! Der Sohnemann hustet und spuckt einmal quer übers Familienbett. Hielt ich den kleinen Übelkeitsanfall am Vormorgen noch für einen, sagen wir, Zufall - trieb mich die Wiederholung der Nahrungsretoure (mittlerweile vorne und hinten) dann doch zum Kinderarzt. Der Tag war somit gelaufen. Sohnemann war auf Dauerschmusen programmiert, warf seine kleinen Ärmchen um meinen Hals, schmiegte seine Wange an meine, seufzte und ließ mich nicht mehr los. Mittlerweile scheint alles schon wieder gut, aber LERNEN kann ich dann doch nicht mehr. Zumindest nicht fürs Studium. Eines aber habe ich heute recht deutlich lernen müssen: Den Minikörper des Kindes von Krankheit gebeutelt zu sehen ist nicht gut fürs Mamaherz. Nicht wirklich etwas dagegen machen können ist noch viel schlimmer. Aber kuscheln mit dem herzallersüßestem Sohnemann - das ist einfach nur schön. Gute Besserung, mein Liebling!
Natürlich...
...ist ja auch Wochenende!
Der Freitag ist geschafft, das Wochenende steht vor der Tür und bei den strategchens startet das Chaos. Der weltbeste Hund verdreht die Kralle, rennt blutend durch die Bude, dahinter der Sohnemann, der alles für ein tolles neues Spiel hält...und dahinter ich, mit Lappen (für die Blutspur), Verbandszeug (um die Pfote zu verbinden) und Früchteriegel (um den Sohnemann abzulenken).
Der Patient liegt nach ärztlicher Konsultation mit säuberlichem Verband auf dem Sofa (sonst streng verboten, aber wer krank ist, der darf aufs Sofa, so!) und darf 3 Tage lang nicht viel laufen. Letzteres kommt dem Dicken eher entgegen, denke ich.
Die Kralle wurde gezogen, alle Schmerzensschreie sind verhallt.
Und damit es ihm bald wieder gut geht, zeig ich ihm ganz oft das schicke Portrait, das die liebe Johanna von ihm gemacht hat: Klick!
Jede Hilfe
zählt!
Der Sohnemann begreift den ERNST der Lernlage und greift beherzt mit zu:
Wenn ich ihn nicht hätte!
Wichtige Wichtelei!
Weihnachtswichteln 2010!
Das allebeste an Weihnachten ist Geschenke bekommen. Vorausgesetzt, es sind schöne. Also keine der Sorte "Mit-gequältem-Lächeln-Danke-stammeln". Und da macht man doch mit, beim Weihnachtswichteln, oder? Denn von lieben Mit-Blogger-Menschen kann man doch nur Schönes bekommen. Und verschenken.
Huch...was macht sich da breit, im strategchenBauch? Wonnelige Weihnachtsvorfreuden? Hachjaaaaaa....
PlusMinus
Sonntags bei strategchens
Pro: Tatsächlich ausgeschlafen. Selbstgemachter Vanillepudding. Raschellaub-Herbstspaziergang. Pizza zum Abendessen. Zeit um eine Kleinigkeit zu nähen. Mittagsschlaf des Sohnemanns 1 1/2 Stunden.
Kontra: Missglücktes Sonntagsessen (wieso eigentlich immer nur das Sonntagsessen?), verbrühte Hand (dieses Sonntagsessen!), Nähen mit lampenloser Nähmaschine, Sentimentalitätsanflug, weil ich Sohnemanns Geburtstagskrone für den allerersten Geburtstag genäht habe.
Ist wohl nur ein normaler Sonntag. Aber so ein Familiensonntag ist einfach so schön. Wieso gibts den nur einmal in der Woche?
Liebe Leserchen...
Päusepäusepäuse
Ja, es weht nicht nur der Herbstwind, sondern der Wind der Einsamkeit hier im Blog. Das Schicksal der studierenden Mama hat hier wieder Einzug gehalten uns um den Magisterberg dann doch endlich zu erklimmen und eine weitere Etappe dahin zu meistern habe ich mich tollkühn zur nächsten Abschlussprüfung angemeldet - in einem Monat. Scheint doch reichlich Zeit? Hören sie doch deshalb nicht auf zu bloggen, Frau strategchen? Sie schaffen das schon? Nunja. Wäre der Sohnemann nicht so ein lebhafter Kerl, würde er wenigstens ein Mittagsschläfchen jenseits von 30 Minuten halten, ginge er abends brav ins Bett und würde er wenigstens mal 5 Stunden am Stück schlafen - dann vielleicht. So muss ich täglich zittern, ob ich wenigstens EINE Stunde pro Tag lernen kann. Reden wir an dieser Stelle mal nicht vom Haushalt. Messis leben ja auch längere Zeit ohne Probleme in ihren Wohnungen. Ein klein bisschen ist das jetzt öffentliche Jammerei, aber so ist es nun mal. Also nicht wundern, wenn es hier jetzt etwas zugig wird im Blog. Ich versuche nur zu tun, was getan werden muss.
Das strategchen.
Entzug?
Wer einmal an der Nadel hängt...
Meine Damen und Herren, hatte ich Sehnsucht nach dem Rattergeräusch der lieben hauseigenen Nähmaschine.
Der Blog verstaubt auch schon. Mein Leben braucht wirklich mehr Ordnung. Einen guten Anfang machen da die bunten Bad-Utensilos mit Wachstuch innen, die ich jetzt schnell "runtergerattert" habe. Sohnemann hat tatsächlich einen Vormittagsschlaf der längeren Sorte angetreten und das strategchen begann eilig zu schneiden, die Nähmaschine zu entstauben hervorzuholen, fitzelig den Faden einzufädeln, ein kurzes Stoßgebet um Bitte eines tiefen Schlafs des Sohnemanns nach oben zu schicken und - zu nähen. Wonne, Wohltat, Wirrwarr!
Tja.
Hochs und Tiefs
Nach einer wirklich guten Woche voller Aktion (so mag ich das ja), guten Gesprächen, netten Leuten, ein bisschen Nähen (Fotos kommen) und SONNE hatte ich dann heute eine grausige Nacht voller Schmerzen in Kopf und Ohren, lästigem Kratzehals und wegfliesender Nase (um ganz genau zu sein fühle ich mich nach jedem Schnäutzer ins Taschentuch einen halben Kilo leichter). Summa summarum 3 Stunden Schlaf - in einer Nacht, in der der Sohnemann so gut geschlafen hat wie lange nicht. Dann noch die Nachricht, dass das wohl doch nichts wird. Sieht so ein gelungener Start ins (vollgepackte) Wochenende aus? Manno!
Wenn ich sie nicht hätte...
... die kleinen Helfer!
Jaja, gegen den Hund und den Sohnemann kann kein Heinzelmännchen anstinken. Pflichtbewusst "hilft" der Sohnemann dabei, das Abendbrot vorzubereiten, indem er die Kartoffeln aus ihrem finsteren Gefängnis befreite und durch die ganze Küche rollen lies. Das Schlappohr wollte da die Pfoten auch nicht stillhalten und hat schon mal ein paar Kartoffeln ins Körbchen getragen, wo er die Erdknollen für mich "geschält" hat. (Im übrigen landete in besagtem Körbchen auch schon einiges an Holzspielzeug...er wollte doch nur aufräumen!). Ist das nicht schön? Da bleibt mir ja kaum noch was zu tun übrig.
Zusammen was zusammen gehört
Marmor, Stein und Eisen bricht, aber...
Begonnen hat unsere Geschichte mit dem Bau eines Mehrfamilienhauses auf dem Nachbargrundstück. Wir Kinder (Ich und die Brüdergang) schimpften über die ungewollte Versperrung der freien Sicht. Am Ende zogen in dieses Haus viele unserer späteren Freunde. Die meisten sind schon weitergezogen, so wie ich auch - besondere Freundschaften aber sind geblieben. Da half auch keine Flucht nach England, liebe Freundin! Was mit beherztem Griff in den Meerschweinkäfig begann überstand so manches pupertäre "Du-bist-nicht-mehr-meine-Freundin"-Drama und so erlebten wir alles: Hochs und Tiefs, Umzüge, Auszüge, Hochzeiten, Ex-Freunde, Tränen, Lachen. Jetzt kommt endlich wieder zusammen, was zusammen gehört. Willkommen in Dresden, Lovely!
Fisch am Freitag!
Schwärmereien
In den letzten Tagen habe ich (ein wenig wohl aus nostalgischen Gründen, aber auch weil wir kaum welche hatten) einige schöne Kinderbücher bestellt, die ich auch als Kind hatte. Da kommen Erinnerungen hoch! Wenn man die Bilder anguckt und genau weiß, dass man das gleiche Bild schon vor vielen Jahren gesehen hat. Man kann auch ganz viele Fische entdecken. Für den Freitagsfisch habe ich deshalb mal zwei Schwärme ausgesucht, beide unter dicken Dampfern:
Zuunterst der Fischschwarm aus "Pompom erzählt" den man in der Geschichte vom "Armen Arthur Knödel" entdecken kann. Es gibt in dem Buch noch ganz viele wunderbare Figuren, wie die Radierspinne und den Farbennieser Hatschi-Benno. Das Buch kenne ich noch nicht, habe es aber auf Grund einer Empfehlung (FrauBommel, DANKE!) gekauft und mag es sehr. Der obere Dampfer mit Fischen stammt aus "Lisels große Reise", ebenfalls allerliebst.
Noch mehr Freitagsfisch könnt ihr wie immer hier finden.
Anziehungskräfte
Haufenbildung
Ich war schon immer ein Freund von Haufen. Nein, nicht die meines Hundes, sondern Häufen gleicher Materien. Der Dreckwäschehaufen, beispielsweise. Da weiß man, was drin ist. Ein Haufen Cds. Ein Haufen Bücher. Mit Haushalt und Kind ändern sich die Materien. Spielzeughäufen (nicht nur einer), noch mehr Dreckwäschehäufen, Stapel unerledigter Papiere, steigende Tupperdosentürme, gehäufte Anzahl Fettfinger auf Glasoberflächen. Die Wohnung ist zunehmend ein Tretminenfeld. Langsam denke ich über eine Umstrukturierung nach, denn zu viele Häufen lassen sich zunehmend schlecht verstecken, was bei unangekündigtem Besuch schon mal zu Problemen führen kann. Gibt es eine Haufenalternative? Ich glaube nicht. Immerhin kommt ja auf den Häufen zusammen, was zusammen gehört. Also dann. Willkommen bei uns. Familie Maulwurf.
Fisch am Freitag (Nummer...öhm...)
Mal wieder was fischiges
Ich hab ja nun schon ein paar mal ausgesetzt mit dem Freitagsfisch. Heute mach ich mal wieder mit:
Ihr könnt noch ganz viel Fisch haben, wenn ihr hier stöbert. Viel Spaß!
All I ever wanted!
Hachjaaa!
Wo wir schon mal bei den Gewinnmöglichkeiten sind... es gibt doch tatsächlich die Chance, eine Schuhflatrate zu gewinnen. Da muss Frau mitmachen, auch wenn die Chancen...egal. Schluss mit Wahrscheinlichkeiten. Die Füße brauchen neues Futter! Ich will unbedingt und gerne und auf jeden Fall diesen hier haben. Warum? Weil...Moment mal, seit wann braucht Frau denn einen Grund zum Schuhe kaufen? Ich BRAUCHE diese Schuhe eben. Für Herbst und so. Mit Rock. Und Hose. Zu Mänteln. Weil ich gerne Leder schnuffel. Weil...Schuhe!
Natürlich, natürlich!
Huch, was gewonnen!
Na, würdet ihr euch über sowas freuen?
Ich mich schon! Aber der Reihe nach. Ich habe hier geschwärmt. Jederzeit würde ich es wieder tun. Plötzlich aber gabs dafür auch eine Belohnung - GEWONNEN!!! Ein wirklich wunderschönes Büchlein, das mich in die geheime Welt des jooloomooloo einweiht.
Hachja. Rundum glücklich bin ich. Danke kleinformat!
Phänomene
Eins gehört zum Anderen.
Das das Nutellabrot immer auf die bestrichene Seite fällt - okay. Damit kann ich leben. Das ist eins der Phänomene, die leicht mit einem feuchten Lappen wieder gerade zu biegen sind. Aber die verheerenden Auswirkungen des Wörtchens URLAUB... dagegen hilft nichtmal Scheuermilch. Es ist unglaublich, wie schnell aus den überheißen Sonnentagen bei der Erwähnung von Urlaub Dauerregentage werden. Was bei srategchens noch hinzu kommt, ist, dass das Wörtchen Urlaub hier der Lockruf für Vieren und Bakterien zu sein scheint. Den größten Teil der paar freien Tage wollten wir sowieso daheim bleiben und die Gegend näher erkunden. Ein verlängertes Wochenende allerdings ging es weg. Das war das Stichwort für die Sommergrippe - auf sie! Und während dann doch noch die Sonne durch die Wolken schielte, lag meinereiner auf dem Krankenlager. Dicke Nase, Dauerhusten, Wattekopf. Okay, man kann noch froh sein, dass der Allerbeste da ist und den Sohnemann bespaßen kann. Das wäre allein tatsächlich problematischer. Aber so ein paar Familientage, das ist doch wirklich nicht zu viel oder? Aber ich bin ja nicht so, ein Urlaubsfoto hab ich euch trotzdem mitgebracht. Aufgenommen mit zitternder Hand, zwischen dem nächsten Nase putzen und vor einem großen Röchelhustenanfall.
Allererster!
Elternsein bedeutet auch...
Sohnemanns allererste Kindergeburtstagseinladung flatterte vor einiger Zeit in die Wickeltasche. Noch so eine neue Sache am Elternsein. Ein Haufen Kinder, Krümel, Luftballons, geplünderte Spielekisten und jede Menge Leckerkuchen. Den Leckerkuchen braucht man auch - Nervennahrung. Trotz einiger anderer Erfahrungen im Vorfeld machten wir uns heute also auf den Weg und wurden überrascht von einer entspannten Feier. Mit Leckerkuchen. Der erste Geburtstag ist ja schon so eine Sache - und die Geschenke auch. Das 40ste Spielzeug will man genauso wenig schenken wie ein Kleidungsstück, was einem selber sagenhaft gut, dem Gegenüber aber so gar nicht gefällt. Nach einigem grübeln hab ich dann ein Kuschelpaket geschnürt, mit einem schönen Schmöcker und einer Kuscheldecke, ganz fürs Madamchen allein:
Das Kuschelpaket ist für Schlechtwettertage, KuschelSchmusestunden und GuteNächte bestens geeignet. Eine Erinnerung an den ersten Geburtstag, die länger Bestand hat. Ich weiß, es werden noch viele Kindergeburstage folgen - auch solche, bei denen die Nerven gespannt sind wie Flitzebögen. Für heute aber sind selbige geschont. Trotzdem: Füße hoch, jetzt!
Resümee
Licht am Ende des Tunnels
Tage, an denen jeder Gegenstand in deiner Hand scheppernd zu Boden fällt. Tage, an denen dein großer Zeh jede Ecke und Kante streift. Tage, an denen du auf deiner "To-do"-Liste nicht ein Punkt durchgestrichen werden kann. Tage, an denen dein allerliebstes Kind keinen anderen Platz als deinen Arm kennt und du statt bei seinem Mittagsschlaf, (der einzigen Zeit, in der du zu etwas kommen könntest), endlich vorwärtszukommen...einfach mit einschläfst. Tage, an denen dir der Euro für den Einkaufswagen fehlt, die Schlange am Flaschenrückgabeautomat gefühlte 3 Kilometer lang ist und du exakt zur gleichen Zeit wie die halbe Stadt im Einkaufszentrum bist. Tage..........................(hier beliebig fortsetzen)..................................... Tage, an denen nur noch ein Cocktail aus Schokolade, Eis und Gummibärchen hilft.
Abrisse
Kleckereintrag
- Heiß draussen und wie erwartet startet der "Deutsche" in seinen liebsten Sport - meckern. Das wird dann wiederholt, wenn es im Herbst zu nass und im Winter dann zu kalt wird. Ich erinnere nur jetzt schon alle daran, die sich in den letzten Tagen Schnee wünschen.
- Heute morgen rechts unten weiße Ecke bei Sohnemann entdeckt. Zähne!
- Tagesumfallquote des Sohnemanns: 3.
- Babyschwimmen mit anschließendem Brausetrinken macht schöne Stimmung, leider aber nicht unbedingt mehr müde Kinder.
- Nähergebnisse: 1 (Babyschürze, Bild morgen).
- Eispackungen: leer.
- Schreibfaulheit: hoch.
- Positive Nebeneffekte der Hitze: Hund läuft 1A bei Fuß. Wirkt perfekt erzogen.
- Negative Nebeneffekte der Hitze: Man sieht wieder viel zu viel Haut, die man nicht sehen möchte.
- Und SONNst so?
Gibt was auf die Mütze!
Kopfbedeckungen
Puh, es ist wirklich heiß in den letzten Tagen! Natürlich habe ich mich schon ordentlich verbrannt und besonders mein Nacken schillert in einem kräftigen Rot. Damit sowas höchtens mir, keinesfalls aber dem Sohnemann passiert, gabs ein Bandana für den Herren:
Leider sieht man auf dem Foto nicht alles, da ich "unbedingt noch schnell" gestern Abend beim grillen ein Foto davon machen wollte... Von vorn fotografieren ging nicht, da Sohnemanns Gesicht über und über mit Brötchenresten und Apfelstücken dekoriert war und damit er mich später nicht zur Rede stellt, warum ich "damals" solche Bilder von ihm ins Netz stelle - tja, man muss ja alles bedenken.
Farbe bekennen - SCHWARZ/BRAUN/HELLLILA
Alte Schulden
Sträflich vernachlässigt habe ich meine Farbbekennungen. Deswegen hole ich heute gleich mal 3 Farben nach und erledige sozusagen "Drei auf einen Streich", damit es sich nicht noch auf sieben aufsummiert - um hier mal die verbale Brücke zum tapferen Schneiderlein zu schlagen. Der Reihe nach: Auf blau folgte rot, dann lila, hellgrün und schließlich orange.
Nun die verkürzte Version der letzten 2 Wochen und dieser - Schwarz, Braun und Helllila!
Die Guten ins Schränkchen, die Schlechten...
2 Mal Stoff
Ja, was macht man mit denn Schlechten? Dabei ist es ja nicht wirklich schlecht, aber der Reihe nach. Vor einiger Zeit habe ich mir eine Bluse gekauft, weil ich sie so schön bunt fand. Im Laden gefiel sie mir, dann landete sie im Schrank und wurde seitdem nicht mehr über den Leib gestülpt. Vorgestern dann wurde der vermeintlich verborgene Schatz dann wieder aus den Schranktiefen hervorgeholt, übergeworfen und - die Mundwinkel gingen nach unten. Plötzlich mochte ich sie nicht mehr. Zu kurz, zu langweilig, zu... untragbar. Also dann näh ich mir ein Kleid draus, schoss es mir durch den Kopf. Gesagt, getan! So schnitt ich, probierte, nähte, verbesserte, warf mir das Kleidchen über und - da gingen sie wieder nach unten, die Mundwinkel. Warum? Es sieht ja süß aus, das Kleidchen und das ist wohl auch das Problem. Denn süß - das passt irgendwie nicht zu mir. Was ich jetzt damit mache? Keine Ahnung...
Auf dem Kleidchen liegt aber noch etwas Gelungenes, eine kurze Hose für Sohnemann aus Babycord, mit einer Popotasche aus dem Blusenstoff, verziert mit Astronautenwebband. Tragbar. Auch süß - aber zu Sohnemann passt das.
Verdient/Nichtverdient
Lernen fürs Leben
Die Prüfung am Donnerstag lief schlecht minder gut. Drei Wochen lang jeden Tag (und Nacht!) lernen und dann so die Felle davon schwimmen zu sehen ist nicht das gelbe vom Ei (Randnotiz: Zukünftig Sprichwörter pro Blogbeitrag stark reduzieren). Trotzdem, Entspannung wartet. Mit der Entspannung kommt bestimmt das vergessen. Zumindest so lange, bis das Ergebnis da ist. Balkonien kann sich also jetzt schon mal frisch machen:
Eines meiner ersten Nähexperimente waren neue Kissenbezüge für die ollen Klappstuhlkissen. Sie sind aus gelbem Leinen und ich habe viel buntes Schnickeldi appliziert und drauf genäht. Stolz war ich und wartete auf den richtiges Foto-Moment... und dann war nur noch schlechtes Wetter oder keine Zeit. Heute dann hat es geklappt, aber ich musste feststellen, dass ein Tisch und drei Stühle auf einem Balkönchen nicht besonders leicht zu fotografieren sind. Die Platzdeckchen habe ich noch von der Hochzeit (damals, 2008...) und fand sie immer unnütz. Meine Messihaften Züge verboten mir aber vorzeitiges wegwerfen, weshalb ich sie noch aufstöbern und im Klappstuhl-Kissen-Stil aufhübschen konnte. Jetzt gefallen sie mir sogar. Der Sinn solcher Platzdecken bleibt mir aber ein Rätsel. Nun denn - Füße hoch, Sonne an, FREIzeit!
Lektüre!
Achtung, Dauerwerbe-Blogpost
Ein geschickter Schachzug, heute in den Briefkasten zu schauen! In der bunten Blog-Welt entdeckt und sofort bestellt: Kleinformat. Ein unabhängiges Magazin, das Inhalte aus der Blogwelt zum Thema Kinder und Selbermachen in Heftform herausbringt - so steht es im Impressum. Vorne dann: Lässig leben mit Kindern. Das Magazin für krative Eltern. Her damit! Also hieß es heute: Briefkasten auf, Post raus, Freude groß!
Schon der Umschlag ist wundervoll (ein Stickerbogen) und das geschenkte Geschenkpapier herzallerliebst. So Extrasachen liebe ich ja total. Beim durchblättern merkt man schnell: Das Heftchen ist auch was fürs Auge. Schön kunterbunt, aber nicht zu übertrieben. Schöne Ideen findet man auch genug, eine Anleitung zum Tipi-Nähen beispielsweise. Oder einen Bastelbogen für ein buntes Schiffchen (für die lieben Kinder), der pronto ausgeschnitten und gefaltet wurde. Kurz zusammengefasst: Ich mags!
Farbe bekennen - ORANGE
Spritzig orangig
Farbe bekennen geht in die neue Woche. Auf blau folgte rot, dann lila und schließlich hellgrün. Heute wird orange gekleckert:
Upgrade
I'm still standing
Ja, erstens kommt es anders... und schneller als man denkt. Mein ausgereifter Plan in der Schwangerschaft, mit Kind und Studium zurecht zu kommen, war recht einfach: "Das Kleene schläft ja viel, krabbeln kommt ja erst später...oooch, da bleibt schon Zeit".
Resultat: Knapp daneben. Mein Sohn, der Blitzentwickler. Seit er 3 Monate alt ist, dreht Sohnemann sich fleißig auf den Bauch. Mit zarten 4 1/2 Monaten robbte er in dem ihm eigenen Freischwimmer-Stil durch die Behausung. Krabbeln und klettern folgten auf dem Fuße. Der kleine Mini-Nerd steht total auf Mobiltelefone und versucht ALLES, um da ranzukommen. Wen wundert es jetzt noch, dass das nächste Upgrade nicht auf sich warten lies?
Sohnemann ist heute genau 7 Monate alt. Letztes Wochenende hat er erkannt, dass hochziehen und stehen an Möbeln und anderen Dingen prima klappt. Seitdem ist er stolzer Besitzer zahlreicher Schrammen - und ich suche vorm Badezimmerspiegel schon heimlich nach grauen Haaren.
Farbe bekennen - HELLGRÜN
Ein Farbteilchen kommt zu spät
Ja, ich gebe zu, am Datum muss ich ein bisschen tricksen. Ich hab letzte Woche einfach kein Farbteilchen geschafft. Dabei muss doch Farbe bekannt werden! Blau, rot und lila hüpfen schon klecksend durch den Blog, Zeit für ein bisschen hellgrün:
Klein und spritzig.
Mehr davon!
...denn es ist Sommer...
Eine Nachtschicht später (ich verlege das Nähen jetzt in die Zeit ab 21 Uhr, liebe Nachbarn!) sind noch zwei "Kurze" fertig. Da der Schnitt schnell geht, ist es auch nicht wirklich eine lange Nachtschicht geworden.
Fotografiert hab ich sie auf unserem Balkon, der jetzt mit diesen kunterbunten Puzzlematten ausgelegt ist. Sohnemann solls bequem haben. So ist das wohl - kaum gibt man ihnen ein eigenes Zimmer, nehmen sie die ganze Wohnung ein. Nie hätte ich gedacht, dass mir sowas mal ins Haus kommt (die Puzzlematten, nicht der Sohnemann), denn auf ganz superbunt stehe ich eigentlich nicht. Tatsächlich sind die Matten aber sehr angenehm für die Füße und viel kuscheliger, als die ollen Fließen, mit denen unser Balkonboden sonst ausgestattet ist. Gute Laune machen sie auch. Und irgendwie gemütlich...
Farbe bekennen - LILA
Lila-Laune-Teilchen
Heute wird wieder ordentlich in den Farbtopf gegriffen und Farbe bekannt. Nach einem kräftigen Blau als AnfangsFarbteilchen folgte ein feuriges Rot. Diese Woche soll es Lila sein:
So, jetzt geh ich ins Wochenende und sehe mir noch viele andere Farben an (und JUHUUU, die gelbe Sonne wird auch dabei sein!).
Familienmanagement
Zwischen Genie und Wahnsinn
Noch 3 Wochen, dann schreibe ich meine erste Abschlussprüfung. Zwar "nur" in meinem Nebenfach, aber immerhin. Thema: Entgrenzung von Arbeit. Tatsächlich bin ich ganz glücklich mit diesem Themengebiet. Im groben geht es darum, wie die Grenzen (besonders die zwischen Leben und Arbeit) immer mehr verschwimmen. Flexibilität - ja, die wird immer gebraucht. Zeitlich, räumlich, emotional. Jeder Selbständige kennt das. Wo fängt Arbeit an, wann hört sie auf? Mal eben schnell noch beim Abendessen einen Kunden anrufen, Schreibkram mit nach Hause nehmen...und was war nochmal Wochenende? Studenten kennen dieses Phänomen ebenso. Irgendein Professor ermahnt doch immer pflichtbewusst: Jedes Seminar muss gründlich Vor- und Nachgearbeitet werden! Schon sind sie Zuhause, die dicken Bücherstapel. Keine konkrete Trennung von Arbeit und Leben. Besonders für Mütter oft ein organisatorischer Spagat. Aber wir wissen ja nicht erst seit der "Vorwerk"-Werbung: Mütter führen sowieso ein kleines Familienunternehmen. Erfolgreich. So sitze ich hier, inmitten meiner Bücher und Notizen, lerne Dinge über die Entgrenzung von Arbeit und die Vermischung von Arbeit und Leben, während mein kleiner Sohnemann 3 Meter weiter friedlich Dinge ankaut und ich mal eben in einer Lernpause einmal mit dem Staubsauger durchs Wohnzimmer flitze. Das nenne ich dann mal ganz eindeutig: Learning by Doing.
Farbe bekennen - ROT
Ein Farbteilchen sieht rot
Farbe bekennen geht in die zweite Runde. Nach dem blauen Farbteilchen kommt nun ein herrlich knallrotes:
Hach, da bekommt man doch wirklich Lust auf Farbe!
SONNtag?
Da hilft nur Budenzauber
Regentag am Sonntag. Geplante Outdoor-Ausflüge mussten einer netten Kuschelrunde weichen. Zum Glück gibt es so nette Dinger, die Kalorien, die einem auch solche Tage versüßen. Über das Tief haben wir uns also mit Apfelkuchen hinwegtrösten können.
Einen kleinen Spaziergang haben wir dann doch noch hinbekommen, trotz Humpelbein des Allerbesten. Gelernt wurde heute nicht, weil frei und so. Darauf noch ein Stückchen!
OFF-line
Tage mit 48 Stunden?
Es gibt zu tun. Viel. Viel zu tun. Vielzuviel. Frau will ja nicht jammern, aber warum kommt immer alles auf einmal? Ist das so ein physikalisches Ding (im Abi abgewählt!), eine Regel, ein Gesetz – der Satz der Haufenbildung, das Erlebnisdreieck, die Alles-auf-einmal-Formel? Das Schlimmste: Keine Zeit zu nähen. Bis zum Kindertag muss aber ein Kuschelelefant her. Sind ja noch...also ein bisschen Zeit hab ich noch. Das Zweitschlimmste: Blogvernachlässigung. Tritt etwa die Befürchtung jetzt schon ein? Liebste Leser (ja, eigentlich sind alle meine BlogleserInnen die weltbesten Menschen!), nicht flüchten! Ich gebe mir Mühe. Viel.
Farbe bekennen - BLAU
Ein FarbTeilchen macht blau
30 Wochen lang jede Woche eine andere Farbe - das nennt man Farbe bekennen! Von mir bekommt ihr nun 30 Wochen lang Farbteilchen präsentiert, die symbolisieren, wie ICH die Farben sehe. Los geht es mit BLAU:
Pimp my Pello
Bin ich jetzt ein Ikea-Hacker?
Im großen bunten Möbelhaus gibt es schöne SCHWINGsessel...die mit Studentenbudget jedoch unerSCHWINGlich sind. Tatsächlich gibt (oder gab) es davon auch eine bezahlbare Variante - Pello. Ist die Bezugauswahl beim teuren Modell enorm, wird einem die Entscheidung bei Pello einfacher gemacht: Es gibt nur einen. Schlichtes weiß. Da ist der Fleckenalarm vorprogrammiert. Nach den ersten Klecksen kam der Bezug dann in die Waschmaschine. Erst nach dem Waschen hab ich dann das "Nicht-waschen"-Schild gelesen. Passiert. Von nun an sah Pello eben wie eine Presswurst aus. Vom Hund als Lieblingsplatz erkoren folgten Wintermatschflecken, Frührjahrsdreck und Sommerschmutz und aus Pello wurde durch diese Strapazen und erneute Waschversuche ein Trauerbild. Ab heute darf er aber in neuem Glanz erstrahlen, denn ich habe ihn gepimpt - mit einem fröhlich bunten Stoff, der die strategchen-Bude noch farbenfroher macht.
Sieht schöner aus als jemals zuvor! Jetzt fühl ich mich wie ein waschechter Ikea-Hacker.
Noch mehr Farbe kam heute durch die ersten Breiversuche des Sohnemanns ins Spiel. Egal ob BLW und Fingerfood oder die klassische Breimethode: Es wird gekleckert bei strategchens.
Schon bald könnt ihr etwas Farbe von mir abbekommen, denn ich nehme am May - Giveaway Day teil. Also am Montag unbedingt vorbei schauen und kommentieren!
Himmelfahrtskommando
Tagestrip nach Moritzburg
Feiertage sind gute Tage. Man hat frei und Zeit für Ausflug, Familie oder Liegengebliebenes. Heute haben wir uns für die ersten beiden Sachen entschieden und sind zum Schloss Moritzburg gefahren. Das Schloss stand (renovierungsbedingt) in voller Rüstung und wie immer an solchen freien Tagen entscheiden sich hunderte andere auch für einen Ausflug mit Familie - selbst die Enten.
Am Schloss Moritzburg fand heute auch ein Mittelalterspektakel statt. Leider war der Bereich eingezäunt und abgeschirmt und man musste "Wegezoll" bezahlen - also gab es heute kein Mittelalter für uns. Hören konnte man das lustige Gedudel aber trotzdem. Es gab aber genug anderes zu sehen, von Kunst bis Hufentier bis hin zu vielen lustige Männer mit seltsamen Hüten (oder andersrum?) und manch kreativem Fortbewegungsmittel zum "Männertag".
Kleine Töpferstände sind immer wie ein Magnet für mich und jedesmal denke ich mir: Wenn ich groß bin und mal gaaanz viel Geld habe, dann...hachja. Auch heute blieb es wieder nur beim angucken.
Kulinarisch war der Tag heute ebenfalls abwechslungsreich: Spargelpizza, Rhabarberkuchen und zünftiges Grillen...alles an einem einzigen Tag.
Bleibt mir heute nur noch übrig, satt, geschafft und glücklich die Füße hoch zu legen und allen, die dabei gewesen sind ganz lieb DANKE zu sagen. Ein schöner freier Feiertag!
Trostpreis.
Trostpreis?
Hier hab ich meinem Glück ja schon Ausdruck verliehen. Heute morgen (als perfekter Start in den Samstag) fand ich dann ein Briefchen im Postkasten, der meinen "Trostpreis" im Bauch hatte. Ich kann nur sagen: Wenn so Trostpreise aussehen, brauch ich keinen Hauptgewinn!
Die zuckerpüppige Matrioshkabrosche hat eine Blümchenbrosche als Begleiter bekommen. Zusätzlich gab es noch Cowboys, Wikinger und Raketen - auf Webbändern, von denen ich noch MEHR haben will! Danke liebe SUSA für dieses liebevolle Paketchen!
Aufkleber satt
Große Klappe - große Folgen
Schon vor einer Weile hab ich mal wieder schneller geschrieben als nachgedacht. Was dabei rauskam?
Lest mehr über meine Aufkleberwette mit Print24!
Sahnehäubchen
Wie ein Blog den Tag versüßen kann
Ha! Ich bin ja, zugegebenermaßen, ein Gerne-an-Gewinnspielen-Teilnehmer. Zeitgleich bin ich aber auch ein Nie-bei-Gewinnspielen-bei-denen-ich-mitgemacht-hab-Gewinner. Zumindest selten. Vor ein paar Tagen habe ich dann mal wieder bei einer Blog-Verlosung mitgemacht - das ist eine wirklich nette Idee. Und was darf ich heute lesen? GEWONNEN! Ein Trostpreis zwar, aber hey! Ich darf mich über eine zuckerpüppige Matrioshkabrosche freuen. Susa und der Gewinnlos-König - ihr habt mir den Abend versüßt!
Pfannkuchen/Eierkuchen/Yummi!
Kleine Sünde am Sonntag
Schon seit einiger Zeit höre ich vom Allerbesten öfter mal: "Wann gibt es denn mal wieder Eierkuchen?" - und ich vertröstete ihn immer auf ein unbestimmtes "bald". Warum? Weil ich finde, dass dann alles, wirklich ALLES nach den Dingern riecht. Am schlimmsten ich, nachdem ich sie gebruzelt habe. Haare. Klamotten. Alles!
Aus wirklich guten Gründen (Ausschlafen!) verlagerte sich unser Sonntagsfrühstück heute weit in Richtung Mittagszeit und so fiel ein "richtiges" Mittagsessen aus. Trübes Wetter und aufkeimender Hunger erinnerten den Allerbesten an mein lang hinausgezögertes Versprechen. Da denkt man, das gegrillte Steak vom Vorabend nebst kühlem Bierchen hat den Mann glücklich gemacht - aber PustePfannenkuchen!
Dann ran an die Töpfe. Ergebnis:
...und einen glücklichen Allerbesten, der dem Sohnemann die Köstlichkeit mit den Worten "Die werden dir bestimmt auch bald supergut schmecken, dann macht die Mami die öfter!" unter die Nase hielt. Bewahre! Ich geh jetzt duschen.
Fisch am Freitag (4)
Urlaub am Meer - Fisch muss her
Frau Rieger fragt auch diesen Freitag nach Fisch...sozusagen. Mein Fisch ist aus Dänemark, wo ich und der Allerbeste Hochzeitsurlaub gemacht haben. Ganz romantisch zu dritt - Hund muss mit. Ein Glück, sonst hätte ich jetzt nicht diesen tollen Freitagsfisch, denn gefunden wurde der von meinem Hund, der sich liebend gern in allem herumwälzt was stinkt. Der Fisch war aber so frisch, dass er um dieses Spektakel herumgekommen ist.
Happy Fishday!
Rollmops...
...oder wie ein Fisch auf dem Trockenen?
Sohnemann rollt. Kullert. Dreht sich. Robbt. Zieht sich vorwärts. Was ich damit sagen will: Es wird immer turbulenter bei strategchens. Wahnsinn, wie schnell die kleinen Menschlein das alles lernen, da kommt man ja fast nicht mit.
Stolz wie Bolle ist da die Mama - aber auch ziemlich oft einem Herzinfarkt nahe, bei der ganzen Rolldrehkullerei.
Baumarktkampf und Blumenerde
Frühlingserwachen auf Balkonien
Gestern mussten die letzten Anzeichen des Winters im Hause strategchen weichen und somit wurden Dreck und Tristesse vom Balkon gekehrt. Zur Aufhübschung brauchte es aber noch diverse Kleinigkeiten, so dass ich die Gartenabteilung der Männerdomäne Baumarkt aufsuchen wollte. Wie abenteuerlich ein Baumarktausflug an einem Sonnensamstag tatsächlich werden kann, wurde mir vom Weltbesten zwar nahe gelegt, jedoch wurde der mit kläglicher Miene vorgetragene Einwand von mir galant überhört. Manchmal haben sie eben doch Recht, die Männer. Schubsen, drängeln und schieben brachte am Ende aber den gewünschten Erfolg: Blümchen - und zwar Gänseblümchen in blau. Oder blass-lila, meiner Farbwahrnehmung nach.
Die Stuhlkissen der Balkonstühle haben die Überwinterung weniger gut verkraftet. Das kommt meinen momentanen Nähambitionen sehr entgegen. Ich lese ja schon immer neidvoll den ein oder anderen Näh-Blog.
Ich habe mich getrennt
Wenn plötzlich ein entscheidendes Stück fehlt
Ich habe Schluss gemacht. Es ging einfach nicht mehr. Viele Jahre lief es gut, keine Frage. Besonders am Anfang war es wundervoll. Ich erinnere mich noch genau an unser erstes Treffen. Ich war ahnungs- und ziellos und schlenderte umher. Da ich sonst nichts vorhatte ging ich in einen Laden und da...hing es! Mein T-Shirt, das in den nächsten Jahren mein Lieblingskleidungsstück werden sollte. Schokoladenbraun mit weißen Pünktchen, puffige Ärmel und vorne zwei Bänder, die ich immer zu einer Schleife gebunden habe. Es hat zu allem gepasst, war zu festlichen Anlässen genau so passabel wie in einer Partynacht. Aber die Jahre haben Spuren und vor allem Löcher hinterlassen. Der Jersey wurde leierig, der Gummi der Puffärmel kam zum Vorschein und aus Schokobraun wurde allmählich ein misslungener Milchkaffee. Ich habe es mir nicht leicht gemacht. Bis zum Schluss habe ich es noch getragen, wenn auch unter einem Pullover (für alle sichtbar war völlig inakzeptabel). Vielleicht geht es ja noch als Arbeit-Shirt wollte ich mir einreden. Aber davon habe ich schon zu viele. Am Ende hätte ich es ja doch wieder angezogen. Also ein abruptes Ende. Fragen Sie nicht wie – aber es ist weg und ich bin wieder allein, allein. Zeit, shoppen zu gehen, denn: Neue Liebe, neues Glück, neues Lieblingsshirt!
The First? The Last? Eternity!
Auf auf! Ab heute wird gebloggt...
Keine Ahnung, was "Snap" mit ihrem Lied sagen wollten. Aber für mich stellt sich ab heute die Frage: Eintagsfliege oder Dauerbrenner? Ab heute wird gebloggt! Natürlich – für die Außenwelt sollte ich jetzt am besten etwas spritziges Schreiben, etwas einmalig Spannendes, meine feurige Rhetorik sollte geradezu Lassos um den Leser werfen, sie fesseln, einlullen... Doch das Einzige, was mir gerade im Kopf herum schlingert, ist diese bange Frage: Wird dein erster Blogeintrag auch dein letzter sein? Ich kenne mich. Voll Eifer stürze ich mich auf das Neue... um kurze Zeit später festzustellen, dass das so schwungvoll Begonnene schon wieder anfängt, Spinnweben anzusetzen. Ich komme auch mal wieder zu spät, denn die erste Blogära ist ja beinah schon wieder Geschichte. Warum wage ich den Einstieg trotzdem? Weil eben 140 Zeichen manchmal nicht ausreichen, um alles zu sagen. Schon gar nicht über mich. Ich bin Studentin. Ich bin ein kleines bisschen Malerin. Vor allem aber bin ich Mama. Mein Knöpfchen, der die Mamabrust vor Stolz (und Muttermilch) anschwellen lässt, mein Alltag, meine Gedanken, meine Ideen - da lässt sich doch was basteln. Los geht er also ab heute, mein Blogalltag. Vielleicht finden sich geduldige Leser. Ganz ohne Lasso.
Aller Anfang ist schwer und mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Dieser Blog ist zwar online, hat aber noch ein bisschen vom rot-weiß-geringelten Absperrband rundherum. Ich arbeite dran!



