Dezember
2011
Weihnachtskleid FINALE!
Zeigen, zeigen, zeigeeeeen!
Ha! Hier darf ich es nun zeigen. Mein selbergenähtmachtes Weihnachts- und Neulieblingskleid.
Was sagt ihr? Ich finde es so schön! Wieso näh ich nicht öfter etwas nur für mich?
Kaufen war doch echt sowas von gestern...
Für den Weihnachtsprunk hab ich das Kleidchen noch mit einer Megabrosche aufgehübscht, gemacht aus allen Stoffen, die im Kleid verarbeitet sind.
Jetzt geh ich die anderen Kleider bestaunen, kommt ihr mit?
Eingepackt!
Genäht, aber eingepackt!
Ein bisschen leer hier, in letzter Zeit, oder? Dabei nähe ich wie eine Verrückte. Was ich alles zeigen könnte! Aber ich hab gar nix davon fotografiert, sondern alles brav eingetütet, verpackt, verschickt, verschenkt. So viel Heimlichkeit, sag ich da nur!
Morgen dann großes Weihnachtskleidfinale. Ich bin so gespannt, was so genäht wurde und wie ihr meins findet. Spannung!
Me Made Mittwoch
Ballonröckchen
Endlich, endlich schaffe ich es mal. Me Made Mittwoch. Immer gelesen, immer gedacht: Du könntest ja mal..., immer vergessen. Das Ende vom Lied ist, dass ich erst am Ende des Jahres mal ein Bild schaffe. Für den letzten MMM des Jahres.
Ich habe ein Bild in schönen Schuhen für euch gemacht, um den Rock zu präsentieren, mir aber dann überlegt, dass ich euch die ungeschönte Wahrheit zeige. Und die Wahrheit ist, dass ich statt der hochhackigen Schuhe heute Wollsocken trage. So.
(Schnitt ist ein Freebook gewesen, von bjudiful.)
Weihnachtskleid Sew Along Teil 4: Nähen
Es wird? Es wird!
Ich bin tatsächlich schon fast fertig! Einmal das Kleidchen jeweils aus Oberstoff und Futterstoff liegen schon hier.
Und damit zur Stoffwahlauflösung: Ja, ich bin mutig. Ich habe DOCH den Blümchenstoff genommen. Kombiniert mit einem dunkelgrünen Leinen, als Futterstoff noch in der Oma-Kiste einen schönen zarten blauen Stoff gefunden. Grün und Blau finden sich in den Blümchen wieder.
Damit wird mein Kleidchen vielleicht nicht obersuperfestlich, aber definitiv sehr strategisch.
Und auch wenn ich einige Hände über dem Kopf zusammenschlagen höre: Ich mag das Kleid so.
Jetzt also "nur noch" zusammen nähen. Ja, auch ich bibbere vor dem verdeckten Reißverschluss. Aber das wird schon. Da alle meine Fotoversuche an mir, wie ich mit einer Hand hinten zu halte, in der anderen die Kamera umklammere und mit einem Bein auf dem Badewannenrand... ach, lassen wir das. Hier ein Foto vom Kleid auf meiner Spezialschneiderpuppe (dem Stuhl vom Esstisch):
Und ihr bemerkt richtig: Ich habe am Schnitt gebastelt. Ich bin nämlich eine Frostbeule und wollte lange Ärmel. Da ich mich ja eh schon nicht so recht an die Vorgaben halte, dachte ich, dann kann ich ja auch noch hier experimentieren. Die Ärmel sind ziemlich lang, denn ich plane, am Abschluss eine Art Manschette anzubringen, damit die Ärmel unten ein bisschen "puffig" werden. Das wird, so meine bescheidene Vorstellung, dann ganz gut zum Gesamtstil des Kleidchens passen.
Zum Abschluss noch mein einziger Fauxpas bislang:
Ich habe mich schon gewundert, dass zwischen Oberteil und Rock so eine komische Kante entsteht. Aber schließlich, so schlussfolgerte ich vor mich hin, muss mein Hintern ja auch ins Kleid passen, also wird das schon irgendwie... und ich versäuberte brav. Allerdings geht der verdeckte Reisverschluss bis weit ins Rockteil hinunter. Ein Blick auf den Schnittmusterbogen brachte die Lösung: Ich habe vom Schnittmuster, welches für mehrere Kleidchenvarianten konzipiert ist, den falschen Schnitt abgenommen. Zum Glück ein Fehler, der leicht auszumerzen ist.
Weitere halbfertige (oder auch schon fertige?) Kleidchen findet ihr hier.
Von Bäumen und Traditionen
Der Weihnachtsbaum
Mit Kindern macht das mit dem Weihnachtsfest schon mehr Spaß. Und man besinnt sich auf so manche Tradition. So war mir vor dem Sohnemann der Weihnachtsbaum egal (außer es hing Schokolade dran), ich fand es Geldverschwendung, einen sinnlosen Dreckmacher und obendrein viel zu viel Aufwand. Letztes Jahr, da musste ich dann plötzlich einen haben. Er durfte nicht in die Wohnung, beschmückte aber unseren Balkon (nicht zuletzt, weil der Sohnemann gerade so laufen konnte, das ziemlich wackelig tat und der Baum sicher Opfer zahlreicher Attaken geworden wäre). Dieses Jahr darf er sogar rein. Da die Bäumchentradition im Hause strategchen aber noch eine recht junge ist, der Baum vom letzten Jahr nur Deko für die Vögelchen hatte und wir dieses Jahr ziemlich Christbaumschmucklos dastehen, muss Frau basteln. Selbstverständlich. Denn einmal den Komplettsatz Christbaumkugeln kaufen geht ja gegen die Ehre und zu sehr ins Geld, zumindest wenn ich haben möchte, was mir auch wirklich gefällt.
Die Sparvariante unter der Christbaumdeko besteht aus einer Tüte Erdnüsse für neunundneunzig Cent und von Oma geerbter Wolle.
Der strategsche Weihnachtsbaum hat dieses Jahr also nur ErdnussWichtelchen und Schneepompomsflocken zu bieten. Plus Beleuchtung, natürlich.
Und das Bäumchen darf uns schon in der Adventszeit begleiten. Ich weiß, man stellt den Baum erst an Heiligabend auf, aber diese Tradition erschließt sich mir nicht in Gänze. Weihnachten ist bei mir an Heiligabend dann auch vorbei, die Weihnachtsdeko schafft es, wenn sie Glück hat, noch ins neue Jahr (obwohl ich manchmal schon eher geneigt bin, alles wieder in Kartons zu packen und abwärts, gen Keller, zu tragen). Ausnahmen bilden der geliebte Herrnhuter Stern, der dürfte auch das ganze Jahr bleiben. Also macht es für mich wenig Sinn, den Baum erst am 24sten aufzubauen. So ändere ich diese Tradition. So viel "Heimischteit", in der "Meimappseit", wie der Sohnemann jetzt trällern würde...
Wie macht ihr das? Und womit schmückt ihr?


