April
2010
Fisch am Freitag (4)
Urlaub am Meer - Fisch muss her
Frau Rieger fragt auch diesen Freitag nach Fisch...sozusagen. Mein Fisch ist aus Dänemark, wo ich und der Allerbeste Hochzeitsurlaub gemacht haben. Ganz romantisch zu dritt - Hund muss mit. Ein Glück, sonst hätte ich jetzt nicht diesen tollen Freitagsfisch, denn gefunden wurde der von meinem Hund, der sich liebend gern in allem herumwälzt was stinkt. Der Fisch war aber so frisch, dass er um dieses Spektakel herumgekommen ist.
Happy Fishday!
Erste Meisterstücke
Aus dem Tagebuch eines Nähanfängers
Ich gebe zu, ein bisschen herumgenäht habe ich schon öfter. Aber eben nur kleine Sachen. Inspiriert von vielen schönen Nähblogs in meinem Feed-Reader hab ich mein Maschinchen wieder aus dem Versteck geholt und los gings. Da beim Beanie Ebook "Für Anfänger geeignet" daneben stand, hab ich mich auch rangewagt. Das lief super! Voller Ehrgeiz wollte ich jetzt alles aus mir herausholen und legte siegessicher los mit einer passenden Hose zum Mützchen. Die kostete mich dann aber einiges an Nerven und Stoffverschnitt. Das Ergebnis kann sich trotzdem sehen lassen:
Sohnemann hat die Sachen schon eingetragen und wir ernten viele "Ohs" und "Ahs" und auch einige Anfragen, wo man denn diese schöne Kombi kaufen könne. Ha!
Ich weiß, alles ist ausbaufähig. Aber ich gebe mir Mühe. Tipps von den Profis nehme ich gerne entgegen!
Rollmops...
...oder wie ein Fisch auf dem Trockenen?
Sohnemann rollt. Kullert. Dreht sich. Robbt. Zieht sich vorwärts. Was ich damit sagen will: Es wird immer turbulenter bei strategchens. Wahnsinn, wie schnell die kleinen Menschlein das alles lernen, da kommt man ja fast nicht mit.
Stolz wie Bolle ist da die Mama - aber auch ziemlich oft einem Herzinfarkt nahe, bei der ganzen Rolldrehkullerei.
Baumarktkampf und Blumenerde
Frühlingserwachen auf Balkonien
Gestern mussten die letzten Anzeichen des Winters im Hause strategchen weichen und somit wurden Dreck und Tristesse vom Balkon gekehrt. Zur Aufhübschung brauchte es aber noch diverse Kleinigkeiten, so dass ich die Gartenabteilung der Männerdomäne Baumarkt aufsuchen wollte. Wie abenteuerlich ein Baumarktausflug an einem Sonnensamstag tatsächlich werden kann, wurde mir vom Weltbesten zwar nahe gelegt, jedoch wurde der mit kläglicher Miene vorgetragene Einwand von mir galant überhört. Manchmal haben sie eben doch Recht, die Männer. Schubsen, drängeln und schieben brachte am Ende aber den gewünschten Erfolg: Blümchen - und zwar Gänseblümchen in blau. Oder blass-lila, meiner Farbwahrnehmung nach.
Die Stuhlkissen der Balkonstühle haben die Überwinterung weniger gut verkraftet. Das kommt meinen momentanen Nähambitionen sehr entgegen. Ich lese ja schon immer neidvoll den ein oder anderen Näh-Blog.
Fisch am Freitag (3)
Frischer Fisch auf den Tisch
Bei Anja Rieger gibt es jeden Freitag Fisch. Diesen Freitag mach ich auch mit, so ganz kurz vor knapp.
Happy Fishday!
Ich habe mich getrennt
Wenn plötzlich ein entscheidendes Stück fehlt
Ich habe Schluss gemacht. Es ging einfach nicht mehr. Viele Jahre lief es gut, keine Frage. Besonders am Anfang war es wundervoll. Ich erinnere mich noch genau an unser erstes Treffen. Ich war ahnungs- und ziellos und schlenderte umher. Da ich sonst nichts vorhatte ging ich in einen Laden und da...hing es! Mein T-Shirt, das in den nächsten Jahren mein Lieblingskleidungsstück werden sollte. Schokoladenbraun mit weißen Pünktchen, puffige Ärmel und vorne zwei Bänder, die ich immer zu einer Schleife gebunden habe. Es hat zu allem gepasst, war zu festlichen Anlässen genau so passabel wie in einer Partynacht. Aber die Jahre haben Spuren und vor allem Löcher hinterlassen. Der Jersey wurde leierig, der Gummi der Puffärmel kam zum Vorschein und aus Schokobraun wurde allmählich ein misslungener Milchkaffee. Ich habe es mir nicht leicht gemacht. Bis zum Schluss habe ich es noch getragen, wenn auch unter einem Pullover (für alle sichtbar war völlig inakzeptabel). Vielleicht geht es ja noch als Arbeit-Shirt wollte ich mir einreden. Aber davon habe ich schon zu viele. Am Ende hätte ich es ja doch wieder angezogen. Also ein abruptes Ende. Fragen Sie nicht wie – aber es ist weg und ich bin wieder allein, allein. Zeit, shoppen zu gehen, denn: Neue Liebe, neues Glück, neues Lieblingsshirt!
The First? The Last? Eternity!
Auf auf! Ab heute wird gebloggt...
Keine Ahnung, was "Snap" mit ihrem Lied sagen wollten. Aber für mich stellt sich ab heute die Frage: Eintagsfliege oder Dauerbrenner? Ab heute wird gebloggt! Natürlich – für die Außenwelt sollte ich jetzt am besten etwas spritziges Schreiben, etwas einmalig Spannendes, meine feurige Rhetorik sollte geradezu Lassos um den Leser werfen, sie fesseln, einlullen... Doch das Einzige, was mir gerade im Kopf herum schlingert, ist diese bange Frage: Wird dein erster Blogeintrag auch dein letzter sein? Ich kenne mich. Voll Eifer stürze ich mich auf das Neue... um kurze Zeit später festzustellen, dass das so schwungvoll Begonnene schon wieder anfängt, Spinnweben anzusetzen. Ich komme auch mal wieder zu spät, denn die erste Blogära ist ja beinah schon wieder Geschichte. Warum wage ich den Einstieg trotzdem? Weil eben 140 Zeichen manchmal nicht ausreichen, um alles zu sagen. Schon gar nicht über mich. Ich bin Studentin. Ich bin ein kleines bisschen Malerin. Vor allem aber bin ich Mama. Mein Knöpfchen, der die Mamabrust vor Stolz (und Muttermilch) anschwellen lässt, mein Alltag, meine Gedanken, meine Ideen - da lässt sich doch was basteln. Los geht er also ab heute, mein Blogalltag. Vielleicht finden sich geduldige Leser. Ganz ohne Lasso.
Aller Anfang ist schwer und mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Dieser Blog ist zwar online, hat aber noch ein bisschen vom rot-weiß-geringelten Absperrband rundherum. Ich arbeite dran!


